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Nachrichten


Wolgast. Die sicherheitspolitische Lage und die Bedrohung durch Russland machen die strategische Informationsgewinnung auf See immer wichtiger. Ab 2029 will die Bundeswehr deshalb neue, hochmoderne Flottendienstboote der Klasse 424 in Betrieb nehmen. Das dritte Aufklärungsboot wurde jetzt am 14. September (Montag) in der Peene-Werft in Wolgast kielgelegt, ein viertes Boot soll später zusätzlich beschafft werden. Dies kündigte Verteidigungsminister Boris Pistorius an, der zu der Veranstaltung nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen war.

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Koblenz/Bremen. Die Deutsche Marine wird voraussichtlich im Jahr 2029 von der NVL Group das erste von insgesamt drei neuen Flottendienstbooten erhalten. Die 132 Meter langen Boote dienen nach der Indienststellung der verbesserten elektronischen Aufklärung und Informationsbeschaffung und werden nach und nach die dann bereits seit mehr als 40 Jahren in der Nutzung befindlichen „Alster“, „Oker“ und „Oste“ – Flottendienstboote der Klasse 423 – ablösen. Für den Neubau waren zunächst rund 2,1 Milliarden Euro veranschlagt worden, mittlerweile ist von einem Finanzvolumen für dieses Beschaffungsprojekt in Höhe von 3,2 Milliarden Euro die Rede.

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