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Nachrichten


Dobbin-Linstow. „Wir benötigen mehr Schiffe und Boote, aber auch mehr Personal.“ Mit dieser plakativen Forderung von Vizeadmiral Andreas Krause, Inspekteur der deutschen Marine, endete am heutigen Donnerstag (10. Januar) im mecklenburg-vorpommerschen Dobbin-Linstow die diesjährige Historisch-Taktische Tagung der Teilstreitkraft, bekannt auch unter dem Kürzel „HiTaTa“. Ziel aller bisherigen 59. Tagungen war es, „gemeinsam einen Blick in die Vergangenheit zu richten und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen“ (so der Inspekteur). Krause erinnerte vor mehr als 600 Marineoffizieren und Gästen in Linstow daran, dass „25 Jahre des Schrumpfens“ sich nicht in wenigen Jahren kompensieren ließen. Er prognostizierte: „Die Herausforderung, unsere bestehenden Einsatzverpflichtungen mit den Erfordernissen einer Re-Fokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung in Einklang zu bringen, wird uns auf Jahre weiter fordern.“

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Berlin/Wilhelmshaven. Am 26. Januar hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschieden, dass das Segelschulschiff „Gorch Fock“ über das Jahr 2030 hinaus zur Ausbildung des Führungsnachwuchses in Dienst bleiben wird. Die Dreimastbark befindet sich derzeit noch bis 2018 zur Generalüberholung in der Werft in Bremerhaven. Zur Überbrückung will die deutsche Marine deshalb ihre Offiziersschüler auf dem rumänischen Segelschulschiff „Mircea“ ausbilden. Am kommenden Mittwoch (2. April) soll diese Bark in Wilhelmshaven einlaufen. Ab dem 9. August werden die deutschen Offiziersanwärter dann voll in die seemännische Schulung an Bord der „Mircea“ eingebunden sein. Zwei Tage später, am 11. August, wird das Schiff zur ersten Ausbildungsetappe auslaufen – Zielhafen ist die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

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