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Nachrichten


Koblenz/Idstein/Wilhelmshaven. 16 ausgewählte Schiffe und Boote der Deutschen Marine werden in naher Zukunft mit TETRA-Digitalfunknetzen ausgestattet. Einen entsprechenden Vertrag über die Lieferung und die Einrüstung der Systeme hat das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 26. August mit dem Unternehmen Motorola Solutions Germany GmbH geschlossen. Motorola gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Auftrag in Höhe von rund 69,9 Millionen Euro neben der Lieferung der Digitalfunknetze an Bord der 16 Trägerplattformen auch die Integration der neuen Systeme in die bestehende IT-Infrastruktur der Marine umfasst.

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Essen/Berlin/Kabul (Afghanistan). Die Zahl der deutschen Staatsbürger, die sich noch in Afghanistan befinden, ist deutlich höher als bislang bekannt war. Mittlerweile haben sich mehr als 400 Deutsche gemeldet, die sich aktuell noch immer im Land am Hindukusch aufhalten. Dies erfuhr die Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ) nach eigenen Angaben aus dem Auswärtigen Amt.

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Berlin/Bonn. Am gestrigen Dienstag (31. August) beendete die Bundeswehr ihre seit dem 14. Juli andauernde Katastrophenhilfe in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Die zum Schluss noch verbliebenen 86 Soldaten sind mittlerweile in ihre Heimatstandorte zurückverlegt worden. In den nächsten zwei Wochen wird täglich ein Team des Landeskommandos Rheinland-Pfalz in den Kommunen unterwegs sein, dabei Amtshilfeersuchen aufnehmen und diese unbürokratisch an das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr weiterleiten.

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Berlin/Kabul (Afghanistan). Nach dem Fall der afghanischen Hauptstadt Kabul und der Machtübernahme durch die radikal-islamischen Taliban war und ist der Schock im Westen groß. Geheimdiensten wird nun vorgeworfen, die Entwicklung am Hindukusch falsch eingeschätzt oder mit unzureichendem Nachdruck kommuniziert zu haben. So ist der Bundesnachrichtendienst (BND), das außen- und sicherheitspolitische Frühwarnsystem der Bundesregierung, massiv in die Kritik geraten.

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Berlin/Bamako, Koulikoro (Mali). Die Lage in Mali hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft. Binnen eines Jahreszeitraums gab es in dem westafrikanischen Land zwei Militärputsche. Am 28. April wurden mehrere Bundeswehrsoldaten, die bei der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen MINUSMA dienten, bei einen Selbstmordanschlag verletzt. In den frühen Morgenstunden des 18. Juli beschossen drei Unbekannte mit Handfeuerwaffen den Eingangsbereich des Ausbildungszentrums der europäischen Trainingsmission EUTM Mali in Koulikoro. Über die Ausbildungsmission der Europäer in Mali äußerte sich am heutigen Donnerstag (26. August) im ARD-„Mittagsmagazin“ der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid.

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