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Nachrichten


Meppen. Die Wehrtechnische Dienststelle 91 (WTD 91) ist das Technologiezentrum für Waffen und Munition der Bundeswehr und mit einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern der größte instrumentierte Schießplatz Westeuropas. Die Dienststelle hatte in der Zeit vom 28. August bis zum 3. September 2018 zu Erprobungszwecken eine sogenannte „Schießkampagne“ durchgeführt, bei der von einem Kampfhubschrauber Tiger an mehreren Tagen 70mm-Raketen abgefeuert worden waren. Bei dieser Schießkampagne im Emsland war am 3. September ein Brand entstanden, der erst am 10. Oktober endgültig gelöscht werden konnte. Mehr als 1000 Hektar des Hochmoores waren betroffen. Seither wird das stark geschädigte Feuchtgebiet renaturiert. Neue Moorraupen sollen dabei helfen …

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Altenstadt. Es waren besondere Tage für die Luftlande- und Lufttransportschule im oberbayerischen Altenstadt: Am 27. Oktober wurde – nach nur 15 Monaten Bauzeit – die neue Start- und Landebahn in Dienst gestellt. Der Heeresflugplatz Altenstadt ist damit einsatzbereit und kann nun Flugzeuge und Hubschrauber aufnehmen. Am Tag darauf wechselte auch die Führung der Schule von Oberstleutnant Udo Francke zu Oberstleutnant Martin Holle. Francke hatte die Altenstädter Lehreinrichtung mehr als drei Jahre lang geleitet.

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Lichtenau. Vor gut drei Wochen, am 14. Oktober, präsentierte das Dienstleistungsunternehmen für Analyse- und Testprojekte IABG (Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH) im ostwestfälischen Lichtenau ein Kettenfahrzeug, das einmal die Grundlage für einen künftigen Wiesel-Nachfolger sein könnte. Gezeigt wurde der „Gesamtsystemdemonstrator für einen zukünftigen Luftbeweglichen Waffenträger“, kurz GSD LuWa. Im Rahmen dieses Forschungs- und Technologie-Projekts (F&T-Projekt), mit dem im April 2020 begonnen wurde, will die IABG „Konzepte und Technologien eines möglichen Nachfolgesystems für den Waffenträger Wiesel 1“ untersuchen.

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Bath (Großbritannien). Das britische Unternehmen Horstman, das zur Augsburger Renk Group gehört, hat einer aktuellen Pressemitteilung zufolge einen Exportauftrag „in Höhe von mehreren Millionen Pfund“ der Bundeswehr erhalten. Es handele sich um einen Folgeauftrag zur Lieferung von Hydropneumatik-Elementen der Marke „Horstman Hydrostrut®“ für den Schützenpanzer Puma des Deutschen Heeres, so die in Bath im Südwesten Englands ansässige Firma.

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Düsseldorf/Bremen/Koropi (Ostattika, Griechenland). Die Rheinmetall Electronics GmbH und das griechische Unternehmen Intracom Defense haben vor Kurzem eine enge Kooperation im Bereich der fahrzeuggebundenen C4I-Systeme vereinbart. Rheinmetall Electronics gehört zur Division „Electronic Solutions“ innerhalb der „Defence“-Sparte der Rheinmetall AG. Die beiden Vertragspartner wollen nun ihre Aktivitäten für eine gemeinsame Entwicklung und Vermarktung eines fahrzeugbasierten C4I-Systems koordinieren, um heimische und internationale Märkte gemeinsam zu adressieren.

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