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Nachrichten


Hamburg/Koblenz/Wilhelmshaven. Als letztes Schiff der F125-Klasse hat das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 28. Januar in Hamburg die Fregatte „Rheinland-Pfalz“ offiziell von der „Arbeitsgemeinschaft F125“ abgenommen. Die ARGE F125 ist ein Firmenverbund von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) und der Naval Vessels Lürssen Group (NVL Group). Damit sind alle vier Schiffe der Klasse F125, die TKMS zusammen mit der NVL Group für die Deutsche Marine gebaut hat, erfolgreich abgeliefert worden.

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Koblenz. Es war ein besonderes Ereignis für das Personal des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz: Am gestrigen Dienstag (1. Februar) besuchte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht das akademische Lehrkrankenhaus (der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und ließ sich verschiedene Bereiche des medizinischen Kompetenzzentrums zeigen. Bei ihrem rund dreistündigen Antrittsbesuch beim Sanitätsdienst der Bundeswehr wurde Lambrecht begleitet vom Inspekteur des Organisationsbereichs, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner. Der neue Kommandeur des Bundeswehrzentralkrankenhauses, Generalarzt Dr. Jens Diehm, begrüßte die Gäste. Für Diehm war es der erste Tag in seiner neuen Funktion; am 12. Januar hatte er die Leitung der Einrichtung von Generalarzt Dr. Almut Nolte übernommen.

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Wilhelmshaven. Der Einsatzgruppenversorger (EGV) „Berlin“ wird vorerst nicht zum Bündniseinsatz Richtung Norwegen auslaufen. Wie die Deutsche Marine am heutigen Dienstag (1. Februar) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, musste die Teilnahme am ständigen maritimen NATO-Einsatzverband SNMG 1 (Standing NATO Maritime Group 1) kurzfristig abgesagt werden, da 14 Besatzungsmitglieder bei einem PCR-Test positiv auf Corona getestet worden sind. Die Ergebnisse der PCR-Tests seien am Vormittag kurz vor dem Ablegen aus dem Labor eingetroffen, sagte eine Marinesprecherin gegenüber Medienvertretern. Ob es sich bei den 14 Erkrankten um ungeimpfte Bundeswehrangehörige handelt, oder ob auch sogenannte Impfdurchbrüche unter den Fällen sind, ist nicht bekannt.

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Neu-Delhi (Indien)/Berlin/Rostock. Man könnte von einer tragischen Selbstversenkung sprechen: Am Freitag (21. Januar) sorgte Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach, seit dem 24. März vergangenen Jahres Inspekteur der Deutschen Marine, für große Irritationen im politischen Deutschland und für nachhaltige Verstimmung in Teilen des befreundeten Auslands. Als Gast des Manohar Parrikar Institute for Defence Studies and Analyses (MP-IDSA) in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi äußerte sich Schönbach vor laufender Kamera unter anderem zum Russland-Ukraine-Konflikt. Seine später auf YouTube dokumentierten Äußerungen standen dabei in krassem Widerspruch zu der offiziellen Position der Bundesregierung und des Bündnisses. So vertrat der Inspekteur gegenüber seinen Gastgebern die Ansicht, die Halbinsel Krim sei für die Ukraine endgültig verloren („Die Krim-Halbinsel ist weg, sie wird nie zurückkommen, das ist eine Tatsache“). Russland hatte 2014 die ukrainische Halbinsel am Schwarzen Meer annektiert. Zu den aktuellen Beweggründen von Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, meinte Schönbach, dieser verlange lediglich „Respekt auf Augenhöhe“ und verdiene diesen wahrscheinlich sogar. Es sei seines Erachtens leicht, Putin den Respekt zu zollen. Schönbach erwähnte nicht, dass derzeit auf Putins Befehl hin mehr als 100.000 russische Soldaten an der Grenze zum Nachbarland Ukraine in Stellung gegangen sind.

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Berlin/Kassel. Am nächsten Samstag (29. Januar) können sich Luftfahrtbegeisterte auf dem Flughafen Kassel exklusiv in einem Airbus A400M unserer Luftwaffe gegen COVID-19 impfen lassen. Die Aktion findet in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr statt. Initiatoren sind der Kassel Airport, Sanitätsstabsoffiziere der Reserve, der Johanniter Regionalverband Kurhessen und das Lufttransportgeschwader 62 aus Wunstorf. Nach fast zweijähriger Pandemie haben Impfwillige nach vorheriger Anmeldung dabei erstmals wieder die Möglichkeit, das militärische Transportflugzeug aus nächster Nähe zu sehen.

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