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Nachrichten


Berlin/Osnabrück. Die Bundeswehr steigert in diesem Jahr ihre Beteiligung an internationalen Manövern und Übungen und gibt dafür deutlich mehr Geld aus als in den Jahren zuvor. So sind für das Jahr 2018 insgesamt rund 300 Millionen Euro Kosten für die Teilnahme eingeplant, während 2017 lediglich 264 Millionen Euro ausgegeben wurden. Das geht aus einer Regierungsantwort vom 10. Oktober auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor. Auch hat sich die Anzahl der im internationalen Rahmen übenden deutschen Soldaten wesentlich erhöht: Während im vergangenen Jahr knapp 10.000 Bundeswehrangehörige an solchen Manövern teilnahmen, sind in diesem Jahr zwischen rund 15.500 und 16.000 deutsche Soldaten eingeplant. Ein entscheidender Grund für die jetzt umfangreichere Beteiligung unserer Streitkräfte am multinationalen Training ist, dass die Bundeswehr im Januar 2019 die Führung der schnellen Eingreiftruppe der NATO – Very High Readiness Joint Task Force, VJTF – übernehmen soll und sich darauf vorbereiten muss.

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Mazar-e Sharif (Afghanistan)/Potsdam/Berlin. Am gestrigen Dienstag (16. Oktober) gerieten Bundeswehrhubschrauber des Typs CH-53GS während eines Fluges in Nordafghanistan von Kunduz nach Mazar-e Sharif unter Beschuss. Der Vorfall ereignete sich nach Auskunft des Potsdamer Einsatzführungskommandos um 6:39 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit.

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Pabrade (Litauen)/Frankenberg/Berlin. Die Bundeswehr trauert um einen Kameraden. Wie der Presse- und Informationsstab des Verteidigungsministeriums am heutigen Samstag (6. Oktober) mitteilte, ist der Fahrer eines deutschen Bergepanzers kurz nach 15 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit auf dem größten Übungsplatz Litauens, Pabrade, von einem herabstürzenden Kiefernast erschlagen worden. Der Bergepanzer hatte zuvor den Baum gerammt. Auf dem rund 8500 Hektar großen Manövergelände Pabrade findet derzeit im Rahmen der NATO-Beistandsinitiative Enhanced Forward Presence (EFP) die multinationale Übung „Beowulf“ statt.

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Mainz/Mazar-e Sharif (Afghanistan). Seit 17 Jahren ist die Bundeswehr gemeinsam mit Kräften der Partnernationen in Afghanistan stationiert. Doch die Taliban sind dort längst schon wieder auf dem Vormarsch. Der mehrfach ausgezeichnete Kriegsreporter Ashwin Raman ist für das ZDF-„auslandsjournal“ erneut in das Land am Hindukusch gereist. Im Camp Marmal nahe der nordafghanischen Stadt Mazar-e Sharif traf Raman auf eine zunehmend hilflose Truppe, deren Basisauftrag es ist, die afghanische Armee ausschließlich auszubilden und zu beraten. Doch die Strategie der NATO, die afghanische Armee stärker in die Verantwortung zu nehmen, scheint gescheitert. Das „auslandsjournal“ berichtet am morgigen Mittwochabend (19. September, ab 22:15 Uhr) unter anderem über die Bundeswehrmission in Afghanistan. Nach Mitternacht, ab 0:45 Uhr, zeigt das ZDF die „auslandsjournal“-Doku „Im Land der Taliban – der lange Krieg am Hindukusch“.

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Berlin/Kabul. Deutschland hat seit 2001 bis jetzt ressortübergreifend mindestens 15,82 Milliarden Euro in die Befriedung und den Wiederaufbau Afghanistans investiert. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor. Direkte Zahlungen an die afghanische Regierung sind dabei in den vergangenen Jahren nicht geleistet worden und sollen auch in Zukunft nicht erfolgen.

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