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Nachrichten


Wichita (Kansas, USA)/Hamburg/Taufkirchen. Die Unternehmen Hensoldt, Lufthansa Technik Defense und Bombardier Defense haben einen weiteren wichtigen Meilenstein im PEGASUS-Programm der deutschen Streitkräfte erreicht: Das erste PEGASUS-Flugzeug ist jetzt in Deutschland eingetroffen (PEGASUS steht für „Persistent German Airborne Surveillance System“, Deutschlands fliegende SIGINT-Plattform der nächsten Generation). Nach seinem Transatlantikflug vom Bombardier-Werk in Wichita im US-Bundesstaat Kansas ist die Maschine am Hauptsitz der Lufthansa Technik in Hamburg gelandet. Die Ankunft des ersten Flugzeugs markiert den Übergang von der Plattformkonstruktion und -entwicklung in den USA zur Phase der Missionssystemintegration und -zertifizierung in Deutschland.

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München/Mérignac (Bordeaux Métropole, Frankreich). Der Technologiekonzern Rohde & Schwarz hat sich mit der französischen Firma Milton auf eine strategische Partnerschaft verständigt. Das in der Gemeinde Mérignac nahe Bordeaux ansässige Unternehmen ist ein führender Anbieter von autonomen luftgestützten Systemen. Die Kooperation soll laut einer Pressemitteilung von Rohde & Schwarz „die Integration fortschrittlicher SIGINT-Technologien in die Drohnen von Milton ermöglichen und so die Art und Weise, wie Sicherheitskräfte Überwachungs- und Aufklärungsmissionen durchführen, revolutionieren“. Rohde & Schwarz bringt in die Partnerschaft sein breites fachliches Know-how im Bereich der elektromagnetischen Überwachung mit ein.

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Berlin. In einer öffentlichen Anhörung hat der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages am 30. Juni die ganze Bandbreite der Meinungen zur Thematik der unbemannten Luftfahrzeuge erkundet. Bereits die unterschiedlichen Bezeichnungen – vom „unbemannten, bewaffnungsfähigen System“ bis hin zu „Killerdrohne“ – markierten dabei die linke und rechte Grenze der Standpunkte. Zu der Sitzung war großer externer Sachverstand eingeladen worden: Neun Experten äußerten sich an diesem Montag zu „völker-, verfassungsrechtlichen sowie sicherheitspolitischen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit unbemannten Luftfahrzeugen, die über Aufklärung hinaus auch weitergehende Kampffähigkeiten haben“. Auch wenn das Thema dieser öffentlichen Anhörung ziemlich sperrig formuliert worden war, so machte es doch neugierig. Bei Eröffnung der Veranstaltung durch den Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Hans-Peter Bartels, war der Sitzungssaal Nr. 4900 im Berliner Paul-Löbe-Haus vollbesetzt. Es scheint, als sei dies der Auftakt zu einer längeren gesellschaftspolitischen Debatte gewesen …

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Berlin. Was die Süddeutsche Zeitung bereits am 19. Juni gemeldet hatte, ist nun offiziell: Externe Berater werden den Rüstungssektor im Bundesministerium der Verteidigung durchleuchten, Empfehlungen für bestimmte Rüstungsprojekte und das Projektmanagement aussprechen und Impulse für die organisatorische Weiterentwicklung im Rüstungsmanagement setzen. Dies kündigte das Ministerium am Samstag (28. Juni) in einer Pressemitteilung an.

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Köln-Wahn. In der Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn wird ab April das neue Luftfahrtamt der Bundeswehr aufgestellt. Die Behörde soll bereits ab Januar 2015 ihre Aufgaben vollständig erfüllen können, bis Ende 2017 soll der Aufbau dann komplett abgeschlossen sein. In einem Beitrag für die truppeninterne Kommunikation erinnert der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, an eine Konsequenz der Neuausrichtung der Bundeswehr: „Es liegt in dieser Konsequenz, Kompetenz und Verantwortung zusammenzuführen und an nur einer Stelle abzubilden.“ In dem neuen bundeswehrgemeinsamen Amt – eine eigenständige, normgebende und oberste Fachbehörde – werden einmal rund 400 Menschen arbeiten. Die Luftwaffe wird mit etwa 250 Dienstposten zum personellen Aufbau beitragen.

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