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Nachrichten


Rostock/Erding/Lod nahe Tel Aviv (Israel). Im Seegebiet zwischen Irland und Island fand in der Nacht zum gestrigen Mittwoch (2. September) ein geheimer Test an Bord der Fregatte „Sachsen-Anhalt“ mit dem israelischen Raketensystems LORA (steht für „Long Range Attack“) statt. Mit Blick auf äußere Gefahren sei dieser Test „ein deutliches Zeichen der Abschreckung“, heißt es seitens der Bundeswehr. Jetzt sollen Pläne für eine Beschaffung des Waffensystems, das eine Reichweite von fast 500 Kilometer hat, vorangetrieben werden. Hersteller der ballistischen Rakete ist Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI), Israels größter Luft- und Raumfahrtkonzern.

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Kiel. Der Aufsichtsrat des Kieler Unternehmens ThyssenKrupp Marine Systems, kurz TKMS, hat vor Kurzem in einer Sitzung Angelika Kambeck zum Chief Human Resources Officer (CHRO) und zur Arbeitsdirektorin von TKMS bestellt. Sie folgt damit auf Bernd Hartmann, der sieben Jahre lang CHRO der Marinesparte von ThyssenKrupp gewesen ist und nun in den Ruhestand geht. Nachfolgerin Kambeck soll ihre Stelle zum 1. Juni 2025 antreten. Damit übernimmt sie Verantwortung für mehr als 8000 TKMS-Mitarbeiter weltweit.

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Donauwörth. Das Unternehmen Airbus Helicopters Deutschland GmbH hat einen neuen Geschäftsführer: Stefan Thomé, der 50 Jahre alte Leiter des Entwicklungsbereichs, folgte auf Wolfgang Schoder. Schoder hatte sich einer Airbus-Pressemitteilung zufolge „nach 16 Jahren in dieser Funktion entschieden, in den Ruhestand zu treten“. Das Board of Directors von Airbus Helicopters hat am 7. Dezember den Rücktritt des 59-Jährigen angenommen. Der bisherige Geschäftsführer werde dem Luftfahrtunternehmen weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen, hieß es am Firmensitz Donauwörth.

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Berlin. Das Durchschnittsalter von Berufssoldaten der Bundeswehr bei Eintritt in den Ruhestand ist von 2019 bis 2021 angestiegen: von 56,86 auf 57,49 Jahre. Dies geht aus dem „Zweiten Bericht über den Umsetzungsstand der Anhebung der Altersgrenzen nach Paragraf 45 Absatz 4 des Soldatengesetzes“ der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 20/4650) hervor.

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Berlin/Köln. Erstmals leitet eine Frau einen Nachrichtendienst des Bundes: Am heutigen Freitag (30. Oktober) wurde die ehemalige Bundeswehrdisziplinaranwältin Martina Rosenberg von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Chefin des Nachrichtendienstes der Bundeswehr ernannt. Die neue Präsidentin des Bundesamts für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD) soll nun vor allem den Kampf gegen Rechtsextremisten in unseren Streitkräften intensivieren. Die Ministerin überreichte der Juristin die Ernennungsurkunde am Freitagmittag im Bendlerblock in Berlin.

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