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Nachrichten


Murr/Koblenz/Capellen (Luxemburg). Die Bundeswehr soll nach und nach neue Fallschirme erhalten. Wie die Pressestelle des Koblenzer Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am heutigen Montag (4. April) mitteilte, wird das im Jahr 1957 in die Truppe eingeführte und nahezu unverändert genutzte automatische Fallschirmsystem T-10/T-10R nun schrittweise durch das moderne und leistungsfähigere Fallschirmsystem „Ensemble de Parachutage du Combattant“ (EPC) ersetzt. Hersteller und Lieferant des EPC ist die im baden-württembergischen Murr ansässige Firma Safran Electronics & Defense, ein Tochterunternehmen des französischen Technologiekonzerns Safran S.A., Paris.

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Bonn/Berlin/Koblenz/Wilhelmshaven. Das Bundesministerium der Verteidigung akzeptiert offenbar für den Kauf zweier Tankschiffe für die Deutsche Marine „deutlich überhöhte Preise“. Dies berichtete jetzt der Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Der Bundesrechnungshof und die Bundeswehr selbst hätten eindringlich vor dem Kauf der Schiffe gewarnt, heißt es in der vom NDR am gestrigen Dienstag (22. März) veröffentlichten Pressemeldung weiter. Der Rechercheverbund beruft sich auf ihm zugängliche „interne Dokumente“. Diese legten den Schluss nahe, dass der Bund für die Schiffe rund 250 Millionen Euro zu viel bezahlen könnte.

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Wolgast/Koblenz. Mit der Kiellegung am heutigen Dienstag (15. März) läuft die Plattformfertigung der letzten von insgesamt fünf neuen Korvetten der Klasse 130 für die Deutsche Marine auf Hochtouren. Pandemie-bedingt erfolgte das feierliche Kiellegen der Baunummer 10 der „Braunschweig“-Klasse, der zukünftigen Korvette „Lübeck“, auf der Peene-Werft in Wolgast im kleinsten Projektkreis. Vertreter des Auftraggebers und der Patenstadt Lübeck waren ebenfalls anwesend. Die neuen Korvetten – die Boote 6 bis 10 – werden unter Federführung der NVL Group (Naval Vessels Lürssen Group; ehemals „Defence“-Sparte der Fr. Lürssen Werft) an mehreren norddeutschen Werften gefertigt.

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Hamburg/Koblenz/Wilhelmshaven. Als letztes Schiff der F125-Klasse hat das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 28. Januar in Hamburg die Fregatte „Rheinland-Pfalz“ offiziell von der „Arbeitsgemeinschaft F125“ abgenommen. Die ARGE F125 ist ein Firmenverbund von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) und der Naval Vessels Lürssen Group (NVL Group). Damit sind alle vier Schiffe der Klasse F125, die TKMS zusammen mit der NVL Group für die Deutsche Marine gebaut hat, erfolgreich abgeliefert worden.

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Koblenz/Unterlüß. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat am 18. November vergangenen Jahres den Rüstungskonzern Rheinmetall mit der Lieferung von Mörsermunition 120 mm und mit der Modernisierung von Mörser-Waffenanlagen beauftragt. Nach Angaben des Auftragnehmers verbindet sich mit der Beauftragung ein Volumen von rund 27 Millionen Euro brutto, die bereits Ende 2021 eingebucht worden sind. Den Auftrag durchführen wird die Rheinmetall Waffe Munition (RWM) GmbH. Sitz dieses Rheinmetall-Geschäftsbereichs ist das niedersächsische Unterlüß.

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