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Nachrichten


Koblenz. Die Bundeswehr wird im Zeitraum Ende 2023 bis einschließlich 2029 insgesamt 44 neue Pionierpanzer Kodiak erhalten. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat vor Kurzem einen entsprechenden Vertrag mit dem Unternehmen Rheinmetall Landsysteme GmbH geschlossen. Die Herstellung und Lieferung der gepanzerten Pioniermaschinen kostet den Bund rund 295 Millionen Euro. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte am 14. April die Vorlage dafür gebilligt.

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Bonn/Getafe (Spanien)/Eindhoven (Niederlande). Das erste von insgesamt acht Mehrzwecktank- und -transportflugzeugen des Typs A330 MRTT (MRTT: Multi-Role Tanker Transport) der NATO ist am Dienstag dieser Woche (30. Juni) an seinem Hauptstützpunkt im niederländischen Eindhoven eingetroffen. Das Flugzeug ist Teil des Beschaffungsprogramms „Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet“ (MMF), an dem sich mittlerweile sechs Bündnisländer beteiligen. Die acht Airbus-Maschinen werden später für so unterschiedliche Aufgaben wie die Luftbetankung, den Passagier- und Frachttransport sowie für medizinische Evakuierungsflüge eingerüstet.

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Büchel/Berlin. „Steadfast Noon“ ist eine der wenigen multinationalen Übungen der NATO, über die nichts Offizielles zu erfahren ist. Sie wird von großer militärischer Geheimhaltung begleitet. Die Medien (wenn sie denn überhaupt berichten können) behelfen sich angesichts magerer Fakten mit reißerischen Schlagzeilen, Spekulation und teilweise auch Meinungsmache. So titelte die linke Tageszeitung junge Welt in der vergangenen Samstagsausgabe über „Steadfast Noon 2019“: „NATO probt für Atomkrieg“. Und: „Dabei stellt die Bundesrepublik Deutschland ihre Eignung als Komplize unter Beweis“. Die Bündnisübung, die am vergangenen Montag (14. Oktober) auf den beiden Luftwaffenstützpunkten Kleine Brogel in Belgien und Büchel in der Eifel begonnen hatte, wird von der NATO alljährlich durchgeführt. In Kleine Brogel und Büchel lagern die USA Atomwaffen. „Steadfast Noon“ dauerte bis Freitag (18. Oktober).

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Eckernförde/Sint Maarten (St. Martin)/Nassau (Bahamas). Rund 70 Soldaten des in Eckernförde stationierten Seebataillons sind derzeit gemeinsam mit amphibischen Kräften aus den Niederlanden und Marineinfanteristen aus Frankreich an Bord des niederländischen Docklandungsschiffs „Johan de Witt“ (L801) auf dem Weg zu den Bahamas. Ihr Auftrag: Humanitäre Hilfeleistung! Der Inselstaat in der Karibik ist Anfang September durch den Hurrikan „Dorian“, einem Major Hurricane der höchsten Kategorie, schwer getroffen worden. Der tropische Wirbelsturm hat fürchterliche Verwüstungen angerichtet. Zehntausende Menschen sind auf Nothilfe angewiesen.

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Berlin/Bihanga (Uganda)/Mogadischu (Somalia). Die Bundeswehr hat ihre Teilnahme an der Trainingsmission Somalia der Europäischen Union (European Union Training Mission Somalia, EUTM Somalia) nach acht Jahren beendet. Mit der Rückverlegung der letzten vier Militärausbilder und des Materials endete ein Stück Bundeswehrgeschichte in dem ostafrikanischen Land, das immer wieder von terroristischen Anschlägen erschüttert wird. Nach der Friedensmission UNOSOM II in den Jahren 1993/1994 waren mit EUTM Somalia zum zweiten Mal deutsche Soldaten über einen längeren Zeitraum hinweg in dieser Region im Einsatz (UNOSOM: United Nations Operation in Somalia/Operation der Vereinten Nationen in Somalia).

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