Düsseldorf/Nimwegen (Niederlande). Mit 340 Teilnehmern ging die Bundeswehr in diesem Jahr im niederländischen Nimwegen an den Start zur traditionsreichen Veranstaltung „De 4Daagse“, dem „Vier-Tage-Marsch von Nimwegen“. Der weit über Europas Grenzen hinaus bekannte Distanzmarsch fand in diesem Jahr im Zeitraum 16. bis 19. Juli statt. Die Bundeswehr stellte dabei zum 65. Mal eine Marschdelegation. Insgesamt nahmen diesmal rund 6000 Militärangehörige und mehr als 40.000 Zivilisten an den „4Daagse“ teil, gut 80 Nationen waren vertreten.
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Eckernförde. Am Donnerstag vergangener Woche (11. Juli) feierte das Kommando Spezialkräfte der Marine (KSM) in Eckernförde mit einem Appell und einer dynamischen Vorführung den 60. Gründungstag seiner Kampfschwimmer. An der Veranstaltung nahm auch die Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Kristina Herbst, teil. Daniel Günther, der in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein in Eckernförde ein Grußwort sprechen sollte, musste seine Teilnahme kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen. Zum Appell geladen waren zahlreiche Gäste aus Gesellschaft, Politik und Militär. Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier standen jedoch die Kommandoangehörigen und deren Familien und Freunde.
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Berlin. Seit dem 27. Januar 1967 gibt es den sogenannten Weltraumvertrag der Vereinten Nationen. Er ist heute ein Bestandteil des internationalen Sicherheitskonzepts und soll das Wettrüsten im All verhindern. Er gilt zudem als Schlüsseldokument für eine friedliche Nutzung des Weltraums und für Rüstungskontrolle. Derzeit haben laut Auswärtigem Amt 112 Staaten den Vertrag ratifiziert, darunter auch Deutschland (Stand 3. Mai 2023). Mit dem Themenkomplex „Nationales Weltraumgesetz und militärische Sicherheitsstrategie“ befassten sich vor Kurzem die Bundestagsabgeordneten der Linken Ralph Lenkert, Gesine Lötzsch und Petra Sitte. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beantwortete am 11. Juli die Kleine Anfrage auch mit Blick auf die Bundeswehr …
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Rostock/Kiel-Holtenau/Nordholz. Mehr als 50 Jahre leistete der Mehrzweck-Transporthubschrauber Westland Sea King Mk.41 unseren Marinefliegern hervorragende Dienste. Dabei lag die Hauptfähigkeit und Schwerpunktrolle der 21 Maschinen auf dem Such- und Rettungsdienst (SAR = Search and Rescue) im Bereich der nationalen Seegebiete. Hierfür nutzte und nutzt die Deutsche Marine neben ihrer Basis in Nordholz bei Cuxhaven auch Außenstationen auf den Nordseeinseln Borkum und Helgoland sowie an der Ostseeküste in Warnemünde. Der Hubschrauber kann auf allen Schiffen der Flotte, die ein Flugdeck haben, landen. Die Einsatzgruppenversorger können ihn darüber hinaus auch als Bordhubschrauber im Hangar unterbringen. Ab 2020 ersetzt bereits der Nachfolger MH90 Sea Lion, die Marineversion des NH90, nach und nach den Flugveteran. Bald soll die Außerdienststellung des Sea King Mk.41 erfolgen. Im Vorgriff dazu bietet das Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft Medienvertretern am kommenden Donnerstag (18. Juni) auf dem Marinefliegerstützpunkt Nordholz einen ganz speziellen Termin an: „Ende einer Marineflieger-Ära“.
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Koblenz/München/Bremen. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat der Airbus Defence and Space GmbH den Hauptauftrag für das sichere militärische Satellitensystem der nächsten Generation, SATCOMBw Stufe 3, erteilt. Der Auftrag für das neue Kommunikationssystem umfasst sowohl geostationäre Satelliten als auch das Bodensegment, zudem die Startmission sowie den auf zunächst 15 Jahre angelegten Betrieb im All. Die Satelliten sollen einem Airbus-Pressestatement zufolge „noch vor Ende des Jahrzehnts“ in Betrieb genommen werden.
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