menu +

Nachrichten


Bonn/Kiel/Bremen-Vegesack. Das Bundeskartellamt hat am heutigen Montag (2. September) Pläne für ein Joint Venture im maritimen Rüstungsbereich genehmigt. Gründer des Gemeinschaftsprojekts sind die ThyssenKrupp Marine Systems GmbH und die NVL B.V. & Co. KG. Das in Kiel ansässige Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems – kurz TKMS – ist eine indirekten 100-prozentige Tochtergesellschaft der ThyssenKrupp AG. Die in Bremen-Vegesack beheimatete NVL ist eine 100-prozentige Tochter der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. KG der Lürssen-Gruppe. Die neue Projektgesellschaft steht vor allem für die gemeinsame Bewerbung der beiden beteiligten Unternehmen für das deutsche Rüstungsprojekt „Fregatte 127“ (F127) und dessen spätere Realisierung.

Weiterlesen…

Rostock/Nordholz. Vor zwei Wochen, am 15. August 2024, landete der Marinehubschrauber Sea King Mk.41 zum letzten Mal auf dem Stützpunkt Nordholz bei Cuxhaven (Niedersachsen) und markierte damit das Ende seiner langen Dienstzeit und vor allem Bereitschaft bei Luft- und Seenotfällen. Die ersten Planungen und Weichenstellungen zur Beschaffung der Bundeswehr-Hubschrauber hatten im Jahr 1964 begonnen. Deutschland bestellte danach den Westland WS-61 Sea King unter anderem als Ersatz für die in Kiel-Holtenau stationierten Amphibienflugzeuge Grumman HU-16 Albatros. 22 Sea-King-Hubschrauber wurden schließlich im Zeitraum April 1973 bis September 1974 an das Marinefliegergeschwader 5 (MFG 5) in Holtenau ausgeliefert.

Weiterlesen…

arpm| c0| FHeer

Berlin/Weiden. Mit einem feierlichen Appell im oberpfälzischen Weiden wurde am 5. Oktober 2023 das Panzerartilleriebataillon 375 in Dienst gestellt. Durch die Neuaufstellung des Bataillons erhielt die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ mit der Panzerhaubitze 2000 ihre eigene Artilleriefähigkeit. Mit Oberstleutnant Hekja Marlen Werner erhielt das Deutsche Heer zudem seine erste Bataillonskommandeurin. Werner und ihr Verband verlegten Mitte Juli dieses Jahres nach einer intensiven Ausbildungsphase dann zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr, wo das allererste Artillerieschießen der „375er“ stattfand. Bei der Premiere dabei: Generalmajor Ruprecht von Butler (Kommandeur der 10. Panzerdivision) und Oberst David Markus (Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37).

Weiterlesen…

Leipzig. Ein Reserveoffizier der Bundeswehr, der sich 2015/2016 aktiv für den Verein „Identitäre Bewegung Deutschland“ engagiert hat, ist vom 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur disziplinarrechtlichen Höchststrafe verurteilt worden. Der Oberleutnant der Reserve verliert durch das Urteil eine Übergangsbeihilfe von mehr als 23.000 Euro und darf fortan keinen militärischen Dienstgrad mehr führen. Die „Identitäre Bewegung“ sei nicht vereinbar mit den Grundprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, erklärte das Gericht. Verfassungswidrige Betätigung, die von innerer Überzeugung getragen sei, rechtfertige die disziplinarrechtliche Höchstmaßnahme. Das Urteil erging am 19. April dieses Jahres.

Weiterlesen…

Uedem/Koblenz. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz unterzeichnete vor Kurzem einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung eines Teleskopsystems für die Bundeswehr zur Weltraumüberwachung. Das System besteht aus zwei Teleskopen, der Auftrag beinhaltet auch die benötigte infrastrukturelle Realisierung. Finanziert wird die Beschaffung des markverfügbaren Systems aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Lieferant ist laut Recherchen des bundeswehr-journal das Unternehmen Baader Planetarium GmbH, das seinen Sitz im bayerischen Mammendorf hat.

Weiterlesen…

OBEN