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Nachrichten


Taufkirchen. Das Unternehmen Hensoldt, das zu den Marktführern auf dem Gebiet ziviler und militärischer Sensorlösungen zählt, hat jetzt den 300. Sensorrüstsatz des Selbstschutzsystems MUSS (Multifunctional Self-protection System) für den Schützenpanzer Puma des Heeres ausgeliefert. Bisher wurden insgesamt 1500 Geräte produziert – 1200 Sensorköpfe und 300 Zentraleinheiten. Die Hensoldt-Division „Optronics“ steuerte zudem Waffenoptronikanlagen, Periskope und Fahrersichtgeräte zum Puma-Programm bei. Laut Vertrag sollen bis zum Jahr 2020 alles in allem 342 MUSS-Sensorrüstsätze an die Hauptauftragnehmer Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall geliefert werden.

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Taufkirchen/Donauwörth. Der Sensor-Hersteller Hensoldt und der Hubschrauberproduzent Airbus Helicopters haben für den Bereich der Hubschrauber-Selbstschutzsysteme eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Dazu haben die beiden Unternehmen Ende vergangenen Jahres einen Rahmenvertrag über das luftgestützte Selbstschutzsystem AMPS (Airborne Missile Protection System) geschlossen. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von zehn Jahren ohne eine vereinbarte Mindestabnahmemenge. Jetzt erging der erste Auftrag an Hensoldt, der Kunde will nicht genannt werden.

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Haifa (Israel)/Berlin. Der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems Ltd. will in Berlin ein Büro eröffnen. Wie das Unternehmen heute in einer Pressemitteilung erklärte, wurde diese strategische Entscheidung vor dem Hintergrund „der geplanten Ausweitung der Aktivitäten auf dem deutschen Markt“ getroffen. Elbit Systems ist ein international ausgerichtetes Hochtechnologieunternehmen, das an vielen Verteidigungsvorhaben auf der ganzen Welt beteiligt ist. Der Konzernsitz befindet sich in Haifa, der drittgrößten Stadt Israels.

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Wunstorf/Sevilla (Spanien)/Berlin. Das Lufttransportgeschwader 62 im niedersächsischen Wunstorf hat am Donnerstag dieser Woche (15. Dezember) den ersten für taktische Missionen qualifizierten Airbus A400M Atlas erhalten. Damit könnte die Bundeswehr den A400M künftig auch über Kampfgebiet einsetzen. Die Maschine mit der Kennung „54+07“ und der Seriennummer MSN43 traf auf dem Fliegerhorst in der Nacht ein. Ein Team der Luftwaffe hatte die „54+07“ am 12. Dezember im Auslieferungswerk im spanischen Sevilla übernommen. Im Gegensatz zur rein logistischen Variante verfügt der „taktische“ A400M über ein Selbstschutzsystem mit der Bezeichnung DASS (Defensive Aids Sub-System). DASS kann durch den Ausstoß von Täuschkörpern radargelenkte und wärmesuchende Flugkörper von dem Airbus-Militärtransporter fernhalten.

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Berlin. Die deutsche Luftwaffe rechnet damit, dass sie etwa Ende 2018 ihren ersten rundum geschützten und somit ohne Einschränkung einsetzbaren Militärtransporter A400M übernehmen kann. „Ende 2018 – nach jetzigem Stand“, so am heutigen Montag (17. Oktober) ein Sprecher des Presse- und Informationszentrums der Teilstreitkraft auf Nachfrage des bundeswehr-journal. Ende kommenden Monats soll von Airbus bereits die erste Maschine mit einem Selbstschutzsystem „light“ (mit der Bezeichnung Defensive Aids Sub-System, DASS) ausgeliefert werden. Dieses System werde man dann zunächst im Rahmen der Einsatzprüfung ausgiebig testen, hieß es dazu im Verteidigungsministerium. Das Selbstschutzsystem für diesen sechsten A400M der Luftwaffe – fünf Maschinen sind schon seit Dezember 2014 an Deutschland ohne Selbstschutz ausgeliefert worden – soll dann „schrittweise weiterentwickelt“ werden, so eine Ministeriumssprecherin.

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