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Nachrichten


Koblenz/Düsseldorf. Die Bundeswehr hat einen bestehenden Rahmenvertrag mit Rheinmetall zur Lieferung von Panzermunition 120 mm jetzt auf ein Volumen von rund vier Milliarden Euro ausgeweitet. Mit der Beauftragung sollen Lücken in den Beständen der Truppe geschlossen und die Munitionsvorräte – vor allem vor dem Hintergrund der kritischen sicherheitspolitischen Lage – angemessen erhöht werden. Der Rahmenvertrag sieht auch die Lieferung einer bedeutenden Menge an Panzermunition für die ukrainischen Streitkräfte vor.

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Düsseldorf/Koblenz. Der Rüstungskonzern Rheinmetall ist von der Bundeswehr mit der Lieferung von 57 schweren Sattelzugmaschinen (Zuladungsklasse 70 Tonnen) des Typs HX81 beauftragt worden. Die ungeschützten Schwerlasttransporter sollen in den Jahren 2023 und 2024 an die Truppe ausgeliefert werden.

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Unterlüß. Rheinmetall hat erfolgreich das Funktionsmuster einer Laserwaffe für die Bundeswehr getestet. Die ersten Versuche mit dem sogenannten „Laser-Testbed“ fanden im Rahmen einer Kampagne mit der Bezeichnung „Counter Unmanned Aircraft System“ (C-UAS) am Rheinmetall-Standort Unterlüß statt. Ziel der aktuellen Untersuchungen im Laser-Testbed ist es, bis Ende des Jahres eine passende Konfiguration für ein mobiles Funktionsmuster mit einer Laserleistung von mehr als 10 Kilowatt (kW) für die Integration in ein Gefechtsfahrzeug des Typs Boxer zu erarbeiten.

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Düsseldorf/München/Jonava (Litauen). Die beiden Rüstungsunternehmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann haben in Litauen ein Joint Venture gegründet, um Gefechtsfahrzeuge der litauischen sowie weiterer im Baltikum stationierten NATO-Streitkräfte umfassend logistisch betreuen zu können. Wie Rheinmetall in einer Pressemitteilung schreibt, sollen dabei „Synergieeffekte genutzt und die multinationale Interoperabilität von Streitkräften und Industrie der NATO-Staaten gefördert werden“. Das Unternehmen mit dem Namen „Lithuania Defense Services“ (LDS) hat bereits im litauischen Jonava seine Arbeit aufgenommen. Beide Joint-Venture-Partner halten jeweils 50 Prozent der Anteile. Geschäftsführer ist Sebastian Dietz, langjähriger Rheinmetall-Manager.

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Düsseldorf/Bremen/Wunstorf. Die Deutsche Luftwaffe setzt bei der Ausbildung ihres militärischen Personals für das Transportflugzeug A400M auf die Simulations- und Trainingsexpertise des Rheinmetall-Konzerns. Das Düsseldorfer Unternehmen gewann im Dezember vergangenen Jahres eine Ausschreibung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) über die Lieferung von Training Rigs und Augmented Reality-Systeme (AR-Systeme), mit denen das Wartungs- und Instandsetzungspersonal für den A400M nun ausgebildet werden soll. Der Auftragswert liegt Rheinmetall zufolge „im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“.

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