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Nachrichten


Bonn/Wetzlar. Die Bundeswehr wird weitere 20.000 binokulare Nachtsichtbrillen des Typs Theon MIKRON erhalten. Möglich macht dies eine Finanzierung aus dem Sondervermögen „Bundeswehr“. Die dann insgesamt 25.000 Nachtsichtbrillen werden laut Vertragsergänzung nun beschleunigt von Mitte 2022 bis Ende 2024 ausgeliefert. Alle Teilstreitkräfte, die Streitkräftebasis, der Sanitätsdienst der Bundeswehr und die Kräfte des Cyber- und Informationsraums sollen mit den neuen Brillen ausgestattet werden – rund 50 Prozent des Lieferkontingents sollen auf das Deutsche Heer entfallen.

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Koblenz/Friedrichshafen. Die Bundeswehr will die Anzahl ihrer Kampfpanzer Leopard 2 und weiterer Fahrzeuge aus der Leopard-2-Familie erhöhen. Vor diesem Hintergrund hat das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nun 20 zusätzliche MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotoren MB 873 Ka-501 bestellt, um der Truppe für geplante und kurzfristig angesetzte Instandsetzungsarbeiten eine ausreichende Ersatzteil-Bevorratung zu ermöglichen. Den Vertrag über diese sogenannte „Umlaufreserve“ schloss das BAAINBw mit der Friedrichshafener Rolls-Royce Power Systems AG.

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Koblenz/Bonn/Hawthorne (Kalifornien, USA)/Gao (Mali). Der Einsatz der Bundeswehr im westafrikanischen Mali zählt zu den gefährlichsten Missionen unserer Streitkräfte überhaupt. Sprengfallen, Autobomben und Minen stellen dabei die größte Bedrohung für die deutschen Soldaten, die unter anderem Teil des Kontingents der Vereinten Nationen (VN) in Mali sind, dar. Jetzt hat das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gemeinsam mit der Firma steep GmbH einen Vertrag zur Beschaffung einer modernen Röntgenanlage geschlossen. Das System – offizielle Bezeichnung „Fahrzeugdurchleuchtungsanlage“ – kann Transporter bis zu einer Höhe von rund 4,50 Meter komplett überprüfen. Auch kleinste Drähte einer möglichen Sprengfalle sind darstellbar.

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Berlin. Deutschland zeigt weiterhin militärische Präsenz auf dem Balkan. Am gestrigen Freitag (8. Juli) stimmte das Parlament mehrheitlich dafür, bis zu 50 Bundeswehrangehörige nach Bosnien-Herzegowina zu entsenden. Sie sollen sich in dem Land wieder an der Mission EUFOR Althea beteiligen. Vor gut zehn Jahren, am 27. September 2012, war im Camp Butmir nahe der bosnisch-herzegowinischen Hauptstadt Sarajevo mit dem Einholen der deutschen Flagge die Beteiligung der Bundeswehr an diesem Auslandseinsatz zu Ende gegangen. Die Bundestagsabgeordneten verlängerten zudem den Bundeswehreinsatz im Kosovo. Dort ist das deutsche Militär bereits seit 1999 im Rahmen der NATO vor Ort – aktuell (Stand 4. Juli) mit 66 Kräften, darunter zehn Frauen und acht Reservisten. Beide Missionen dienen laut der Bundesregierung „der Stabilisierung und Sicherheit in der Region“. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Putin’schen Restaurationspolitik (und insbesondere dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine) steigt die Sorge vor der Einflussnahme Moskaus auf dem Westbalkan.

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Feldkirchen. Nach einer zweijährigen Pause präsentierte der Sanitätsdienst der Bundeswehr im oberbayerischen Feldkirchen nahe Straubing wieder seine Leistungsfähigkeit. Dort in der Gäuboden-Kaserne fand im Zeitraum 21. bis zum 30. Juni die Informationslehrübung 2022 des Organisationsbereichs statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Rettungskette, die den Weg vom Ort der Verwundung bis zur klinischen Versorgung umfasst.

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