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Nachrichten


Berlin. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben den Steuerzahler seit 1992 bis zum Stichtag 30. Juni 2013 mehr als 17 Milliarden Euro gekostet. Wie die Bundesregierung Anfang August in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke mitteilte, beliefen sich die sogenannten einsatzbedingten Zusatzausgaben zwischen 1992 und Ende Juni 2013 auf insgesamt 17.052,5 Milliarden Euro.

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Sevilla (Spanien)/Orléans (Frankreich)/Berlin. Airbus Military hat am 1. August offiziell das erste Transportflugzeug A400M an die französische Luftwaffe ausgeliefert. Diese Maschine mit der Seriennummer MSN07 wurde einen Tag später auf dem Militärflugplatz der französischen Luftstreitkräfte in Orléans-Bricy stationiert. Die Bundeswehr soll ihren ersten viermotorigen strategischen Transporter nach Auskunft des Verteidigungsministeriums im November 2014 erhalten. Dies bezweifelt das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. In Ausgabe 30/2013 vom 22. Juli warnt Autor Gerald Traufetter mit Seitenblick auf die politischen Turbulenzen um den Euro Hawk vor einem weiteren „Pannenprojekt“. In seinem Beitrag „Flugzeug ohne Flügel“ behauptet der Wissenschaftsredakteur des Spiegel: „Der Bundeswehr gelingt es nicht, die rechtlichen Voraussetzungen für die militärische Zulassung der A400M zu schaffen.“ Dazu gleich mehr, zunächst zurück zur ersten „A400M Atlas“ der französischen Luftwaffe …

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Pristina (Kosovo)/Brüssel (Belgien). Das höchste Organ der NATO, der Nordatlantikrat, erklärte am 9. Juli die „volle Einsatzbereitschaft der Sicherheitskräfte der Republik Kosovo“. Die Kosovo Security Force (KSF), am 21. Januar 2009 gegründet, wird im Land als Vorstufe zu einer eigenen kosovarischen Armee gesehen. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen gratulierte der KSF für diese Zertifizierung nach den Standards des Bündnisses.

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Mazar-e Sharif (Afghanistan). In der Provinz Baghlan haben die afghanischen Sicherheitskräfte Anfang Juli einen beachtlichen Erfolg gegen die Aufständischen erzielt. Wie der nationale Fernsehsender TOLOnews am 8. Juli berichtete, gingen Einheiten der Afghan National Security Forces (ANSF) im Norden der Baghlan-Provinz in zehn Ortschaften gegen die Taliban vor. Dabei sollen elf Gegner getötet, 24 verwundet und elf gefangen genommen worden sein. Zivilisten sollen bei der dreitägigen Operation mit dem Codenamen „Oqab“ nicht zu Schaden gekommen sein.

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Berlin. Es ist offenkundig Wahlkampfzeit. Ein Hauch von Empörung schwingt mit, als der Spiegel am 7. Juli online meldet: „Auslandseinsätze der Bundeswehr kosten den deutschen Steuerzahler Milliardenbeträge“. Dann zitiert das Nachrichtenmagazin „aus einer internen Berechnung des Verteidigungsministeriums“. Demnach soll die Beteiligung deutscher Streitkräfte an Missionen im Ausland seit 1992 knapp 17 Milliarden Euro betragen haben.

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