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Nachrichten


Bremen/Düsseldorf. Das Raumfahrtunternehmen OHB (Bremen) und der Rüstungskonzern Rheinmetall (Düsseldorf) haben jetzt das Joint Venture „OHB Rheinmetall Space Networks GmbH“ gegründet. Sitz ist Bremen. Die Partner beabsichtigen mit ihrer Kooperation, der Bundeswehr im Zuge des Projekts „SATCOMBw Stufe 4“ eine – wie es in einer gemeinsamen Presseerklärung heißt – „leistungsfähige, geschützte und dauerhaft verfügbare Kommunikationsarchitektur“ zu liefern.

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Berlin/Münster. Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) hat ab dem 1. Juli 2026 einen Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute zum Stabsfeldwebel beziehungsweise Stabsbootsmann verhängt. Grund dafür sind Gerichtsurteile, die das bisherige automatische Aufsteigen nach reiner Dienstzeit (16 Jahre) als unvereinbar mit dem verfassungsrechtlichen Leistungsprinzip rügen. Die bisherige Beförderungspraxis stehe „nicht mit dem Leistungsprinzip des Grundgesetzes in Einklang, wonach Beförderungsentscheidungen [ausschließlich] nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung“ zu treffen seien, so etwa das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster. Bis Anfang 2027 soll nun laut Bundeswehr-Führung ein neues Leistungssystem erarbeitet werden.

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Köln-Porz/Oberding. Die in Köln ansässige Deutz AG startet im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit der ARX Robotics GmbH (Oberding nahe München) die industrielle Serienfertigung des „Gereon“, einem unbemannten Bodensystem für den Einsatz im Gefechtsfeld. Die Systeme sollen an die Ukraine geliefert werden. ARX Robotics ist ein europäisches Defense-Tech-Unternehmen, das die nächste Generation unbemannter, softwaredefinierter Verteidigungssysteme im Landbereich entwickelt. Im Oktober 2025 hatten Deutz und ARX ihre Partnerschaft unterzeichnet.

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Berlin. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Ralf Nolte wollte vor Kurzem von der Bundesregierung wissen, wie viele der im Rahmen des „Neuen Wehrdienstes“ angeschriebenen männlichen Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 2008 sich an der Fragebogen-Aktion des Bundesministeriums der Verteidigung beteiligt haben. Nolte, Obmann im Verteidigungsausschuss des Bundestages und verteidigungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, erkundigte sich: „Wie viele [der Angeschriebenen] haben gegenüber der Bundeswehr im Fragebogen ihre Bereitschaft zu einer Wehrdienstleistung erklärt, und wie schlüsselt sich diese Zahl nach Kenntnis der Bundesregierung nach Bundesländern beziehungsweise Regionen auf?“

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Berlin. „Deutschland steht angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen vor der Aufgabe, den Dienst in der Bundeswehr sichtbarer zu würdigen. Während es bereits Ehrenkreuze und Einsatzmedaillen für besondere Leistungen oder Auslandseinsätze gibt, fehlt bislang ein Ehrenzeichen, das den reinen Wehrdienst und die damit verbundene Treue in angemessener Form ehrt.“ So beginnt der Text einer Petition, die sich an den Deutschen Bundestag beziehungsweise die Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes richtet. Hinter der Initiative steht unter anderem Hauptmann der Reserve Philipp Wabnig, der das Vorhaben bereits in einigen Fachmedien vorstellen konnte.

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