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Nachrichten


Aachen. Mit rund 1200 Teilnehmern ist am heutigen Donnerstag (10. September) der 75. Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress in Aachen zu Ende gegangen – es waren laut Veranstalter so viele Teilnehmer wie noch nie in der Geschichte dieses Formats. Drei Themenfelder prägten die drei Tage im Aachener „Eurogress“-Zentrum: neue Flugzeugprogramme und die dafür erforderlichen Kompetenzen, die wachsende strategische Bedeutung der Raumfahrt sowie Sicherheit und Verteidigung als technologische Herausforderung. Letzteres betraf vor allem die Bundeswehr …

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Bremen/Düsseldorf. Das Raumfahrtunternehmen OHB (Bremen) und der Rüstungskonzern Rheinmetall (Düsseldorf) haben jetzt das Joint Venture „OHB Rheinmetall Space Networks GmbH“ gegründet. Sitz ist Bremen. Die Partner beabsichtigen mit ihrer Kooperation, der Bundeswehr im Zuge des Projekts „SATCOMBw Stufe 4“ eine – wie es in einer gemeinsamen Presseerklärung heißt – „leistungsfähige, geschützte und dauerhaft verfügbare Kommunikationsarchitektur“ zu liefern.

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Bonn/Wachtberg/Koblenz-Schmidtenhöhe/Uedem. Im erdnahen Weltraum ziehen mehrere tausend Satelliten ihre Bahnen. In diesem Bereich befinden sich aber auch zigtausend Teile Weltraumschrott – insgesamt wohl mehr als 10.000 Tonnen Material. Der größte Teil davon hat sich auf niedrigen Orbits in Höhen von bis zu 2000 Kilometern, im sogenannten „Low Earth Orbit“ (LEO), festgesetzt. Eine Kollision mit genutzter Infrastruktur im Weltraum ist damit höchst wahrscheinlich. Auch die Internationale Raumstation ISS ist auf ihrem Orbit in rund 400 Kilometern Höhe von diesem Müll betroffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Bundeswehr können sich jetzt ein besseres Bild von den Objekten im All machen: mit dem System GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar/Deutsches Experimentelles Weltraumüberwachungs- und Verfolgungsradar).

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Ottobrunn/Dresden/San Francisco (USA). Die Unternehmensgruppe IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH geht eine Entwicklungs- und Vertriebspartnerschaft mit dem amerikanischen Unternehmen Planet Labs Inc. ein – und die Bundeswehr wird davon profitieren. Durch die künftige Zusammenarbeit mit Planet Labs hat die IABG Zugriff auf hochfrequent erzeugte Satellitenbilder und kann so neue Leistungen für die Märkte „Safety“, „Security“ und „Umwelt“ anbieten. Die IABG wird außerdem nach eigener Darstellung „das erste europäische Unternehmen sein, das exklusiv täglich aktualisierte Satellitenbilder zur Sicherheitsüberwachung aufbereiten und an das Bundesministerium der Verteidigung liefern“ kann.

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