Nürnberg/Düsseldorf. Die Enforce Tac 2025, führende Fachmesse in Deutschland für innere und äußere Sicherheit, hatte im vergangenen Monat – vom 24. bis 26. Februar – im Nürnberger Messezentrum ihre Tore geöffnet und konnte dabei nationale und internationale Experten aus der Sicherheits- und Verteidigungslandschaft sowie rund 1000 Aussteller aus etwa 50 verschiedenen Ländern begrüßen. Am Schluss zählte der Veranstalter knapp 19.000 Fachbesucher aus aller Welt, fast 7000 mehr als im Vorjahr. Die Enforce Tac 2025 hat demnach mit einem beeindruckenden Wachstum und einer steigenden internationalen Bedeutung ihren Stellenwert weiter gefestigt.
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Brüssel (Belgien)/Tres Cantos bei Madrid (Spanien)/München. Der Europäische Verteidigungsfonds (European Defence Fund, EDF) der Europäischen Kommission will die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Technologien und Kapazitäten zur Verteidigung auf europäischer Ebene fördern. Er konzentriert sich dabei auf Schwerpunktvorhaben, die zwischen den Mitgliedstaaten der Union vereinbart worden sind. Dabei fördert der EDF durch eine stärker integrierte und befähigte Basis der Verteidigungsindustrie die technologische Autonomie und die Interoperabilität der nationalen Streitkräfte. Eines der EU-Projekte ist GENIUS. Daran beteiligt ist auch die Universität der Bundeswehr München in Neubiberg. In einer Pressemitteilung der Universität heißt es: „GENIUS soll die Erkennung und Neutralisierung von Bedrohungen in der modernen Kriegsführung revolutionieren.“
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München/Berlin. Vom 14. bis 16. Februar 2025 war die 61. Münchner Sicherheitskonferenz (Munich Security Conference, kurz MSC) das Zentrum der internationalen Diplomatie. Etwa 50 Staats- und Regierungschefs sowie rund 150 Minister aus aller Welt nahmen teil. Ein besonderer Fokus der MSC 2025 lag auf der Rede von US-Vizepräsident J.D. Vance. Dieser prangerte unter anderem die seiner Meinung nach „gefährdete Meinungsfreiheit und Zensur in Europa“ an, kritisierte dabei unverhohlen den deutschen Wahlkampf und sympathisierte offen mit der AfD. Deutsche Politiker zeigten sich in München darüber empört. Michael Hesse, Leiter des Ressorts „Feuilleton“ der Frankfurter Rundschau, schrieb in seinem Kommentar nach Ende der Veranstaltung: „Es wurde klar, dass die Welt den Verstand verloren hat, als J.D. Vance auf der Sicherheitskonferenz auftrat.“ Und: „Man kann jeden erdenklichen Unsinn erzählen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Irre sein ist das neue Normal.“ Zum erschütternden Befund gehört auch der immer offensichtlicher werdende Rückzug der Trump-Administration aus der gemeinsamen, der transatlantischen Sicherheitspolitik.
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Koblenz/Überlingen. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und das Rüstungsunternehmen Diehl Defence haben Ende Dezember vergangenen Jahres einen Vertrag über die „Entwicklung und Serienreifmachung des Lenkflugkörpersystems IRIS-T Block II“ unterzeichnet. In die Auftragsvergabe ist auch das im BAAINBw ansässige IRIS-T Project Management Office (PMO) eingebunden.
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Taufkirchen. Der Aufsichtsrat des Rüstungsunternehmens Hensoldt AG hat laut einer Pressemitteilung den Vertrag von Personalvorstand Lars Immisch bis zum 30. April 2029 verlängert. Immisch ist seit dem 1. Oktober 2022 im Vorstand der Hensoldt-Gruppe als Chief Human Resources Officer (CHRO) für den Geschäftsbereich „Personal“ verantwortlich.
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