München/Berlin. Vom 14. bis 16. Februar 2025 war die 61. Münchner Sicherheitskonferenz (Munich Security Conference, kurz MSC) das Zentrum der internationalen Diplomatie. Etwa 50 Staats- und Regierungschefs sowie rund 150 Minister aus aller Welt nahmen teil. Ein besonderer Fokus der MSC 2025 lag auf der Rede von US-Vizepräsident J.D. Vance. Dieser prangerte unter anderem die seiner Meinung nach „gefährdete Meinungsfreiheit und Zensur in Europa“ an, kritisierte dabei unverhohlen den deutschen Wahlkampf und sympathisierte offen mit der AfD. Deutsche Politiker zeigten sich in München darüber empört. Michael Hesse, Leiter des Ressorts „Feuilleton“ der Frankfurter Rundschau, schrieb in seinem Kommentar nach Ende der Veranstaltung: „Es wurde klar, dass die Welt den Verstand verloren hat, als J.D. Vance auf der Sicherheitskonferenz auftrat.“ Und: „Man kann jeden erdenklichen Unsinn erzählen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Irre sein ist das neue Normal.“ Zum erschütternden Befund gehört auch der immer offensichtlicher werdende Rückzug der Trump-Administration aus der gemeinsamen, der transatlantischen Sicherheitspolitik.
Weiterlesen…
Koblenz/Überlingen. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und das Rüstungsunternehmen Diehl Defence haben Ende Dezember vergangenen Jahres einen Vertrag über die „Entwicklung und Serienreifmachung des Lenkflugkörpersystems IRIS-T Block II“ unterzeichnet. In die Auftragsvergabe ist auch das im BAAINBw ansässige IRIS-T Project Management Office (PMO) eingebunden.
Weiterlesen…
Taufkirchen. Der Aufsichtsrat des Rüstungsunternehmens Hensoldt AG hat laut einer Pressemitteilung den Vertrag von Personalvorstand Lars Immisch bis zum 30. April 2029 verlängert. Immisch ist seit dem 1. Oktober 2022 im Vorstand der Hensoldt-Gruppe als Chief Human Resources Officer (CHRO) für den Geschäftsbereich „Personal“ verantwortlich.
Weiterlesen…
Fürstenfeldbruck/Taufkirchen. Katja Ziegler, Geschäftsführerin und Chief Financial Officer (CFO) der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, wird zum 31. März 2025 ihre Ämter bei der in Fürstenfeldbruck ansässigen Firma niederlegen. Einer Pressemitteilung zufolge verlässt Ziegler die ESG-Geschäftsführung „auf eigenen Wunsch und im besten gegenseitigen Einvernehmen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen“.
Weiterlesen…
Koblenz/Kiel/Überlingen. Unter der Projektbezeichnung „Interactive Defence & Attack System for Submarines“, kurz IDAS, entwickeln die beiden Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems und Diehl Defence derzeit einen mehrrollenfähigen Lenkflugkörper, der erstmals die Selbstverteidigung getauchter Unterseeboote gegen Bedrohungen aus der Luft – etwa Ujagd-Hubschrauber – erlaubt. Zu den weiteren IDAS-Einsatzszenarien soll der Angriff auf Schiffe sowie die präzise Wirkung gegen küstennahe Landziele gehören. IDAS wird aus dem Torpedorohr gestartet und bekämpft mittels Autopilot und Infrarotsuchkopf Ziele selbständig. Gleichzeitig ermöglicht eine Glasfaser-Lichtwellenleiterverbindung den Datenaustausch zwischen Flugkörper und Uboot. So kann die Besatzung jederzeit in den Missionsablauf eingreifen, um beispielsweise einen Zielwechsel vorzunehmen. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat Ende letzten Jahres den Vertrag über die Entwicklung und Qualifizierung von IDAS unterzeichnet.
Weiterlesen…