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Nachrichten


Hamburg/Toulouse/Varel. Der europäische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern Airbus Group SE geht wohl schweren Zeiten entgegen. Wie Spiegel online am heutigen Freitag (6. Oktober) berichtete, droht dem Unternehmen unter Umständen ein Korruptionsprozess. Airbus „stecke tief in einem Korruptionsskandal“, bei dem es „um mögliche Schmiergeldzahlungen und schwarze Kassen“ gehe, so das Magazin. Nach Informationen der Tageszeitung Die Welt steht die Staatsanwaltschaft München I kurz vor dem Abschluss ihrer Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue bei Airbus. Der Spiegel meldete sogar, dass die Behörde „demnächst Anklage erheben“ will. Damit nicht genug – zum Jahresende hat Airbus nun auch noch die Investitionen im Bereich seiner Rüstungsbranche „Defence and Space“ auf Eis gelegt. Vor allem Probleme mit dem Militärtransporter A400M hätten zu den einschneidenden Sparmaßnahmen geführt, heißt es in einer internen Mitteilung. Eine gute Nachricht dann aus dem Norden: Am Montag (2. Oktober) hat Airbus die Gerüchte um einen Verkauf der Zulieferertochter Premium AEROTEC an den 1984 gegründeten kanadischen Finanzinvestor Onex dementiert. Allerdings solle nun über „strategische Partnerschaften“ gesprochen werden. Dies hat nach Recherchen der Nordwest-Zeitung der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Premium AEROTEC, Klaus Richter, Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies mitgeteilt.

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Wunstorf/Sevilla (Spanien). Die deutsche Luftwaffe hat am 29. September ihren 13. Militärtransporter Airbus A400M Atlas erhalten. Die Maschine war an diesem Freitag vom spanischen Sevilla, wo die A400M-Endmontage stattfindet, zum Lufttransportgeschwader 62 nach Wunstorf überführt worden. Der Hersteller Airbus Defence and Space wies in einer Presseerklärung darauf hin, dass dieser Transporter bereits der zwölfte A400M sei, der in diesem Jahr an die Kunden ausgeliefert werden konnte. Das Flugzeug mit der Seriennummer „MSN59“ und der Luftwaffenkennung „54+13“ ist zugleich eine Jubiläumsauslieferung: die Nummer 50 der Serienproduktion.

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Berlin/Düsseldorf. Das Unternehmen Rheinmetall hat den Auftrag erhalten, sich an der Modernisierung von 104 Leopard 2-Kampfpanzern zu beteiligen. Die Kettenfahrzeuge sollen auf den neuesten Konstruktionsstand „Leopard 2 A7V“ gebracht werden. Wie der Düsseldorfer Technologiekonzern am heutigen Mittwoch (27. September) mitteilte, haben das Modernisierungspaket und weitere Leistungen einen Netto-Gesamtwert von rund 118 Millionen Euro.

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Bonn. Unterkünfte einschließlich Sanitäranlagen und Küchen im Einsatzland für bis zu 2000 Soldaten zu bauen, war bislang vor allem Aufgabe der Spezialpioniere der Streitkräftebasis. Künftig hilft der zivile Dienstleister feps GmbH mit, dass Bundeswehrangehörige im Auslandseinsatz „durchhaltefähig“ untergebracht werden können. Am 18. August traf das im bayerischen Krailling ansässige Unternehmen im Verteidigungsministerium in Bonn eine entsprechende Vereinbarung.

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Koblenz/Leipzig/Meckenheim. Bis etwa Ende 2022 soll es in rund 250 Liegenschaften der Bundeswehr für Soldaten privat nutzbare Internetzugänge geben. Der IT-Dienstleister BWI ist damit beauftragt worden, alle dafür ausgewählten Unterkünfte und Betreuungseinrichtungen – insgesamt mehr als 2200 Gebäude – mit kostenfreien Zugängen über WLAN auszurüsten. Das Auftragsvolumen dieses IT-Projekts beträgt nach Auskunft der BWI GmbH rund 50 Millionen Euro. Im Preis enthalten sind auch Komponenten der IT-Sicherheit.

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