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Nachrichten


Donauwörth/Pápa (Ungarn)/Vidsel Test Range (Schweden)/Al Jafr Air Base (Jordanien). Der ungarische Luftwaffenstützpunkt Pápa war vor Kurzem Schauplatz einer intensiven Testkampagne des Hubschrauberherstellers Airbus Helicopters. Dort schloss das Unternehmen erfolgreich Schussversuche mit seinem System „HForce“ ab, mit dem Maschinengewehre, Kanonen, ungelenkte Raketen oder Lenkwaffen zum Einsatz kommen können. Waffenträger für das modular aufgebaute HForce-System können Airbus-Hubschrauber wie die H225M, die H125M oder die H145M sein. Mit diesem Modell, das auch bei der Bundeswehr im Einsatz ist, wurde jetzt auf der Pápa Air Base getestet. Die Kampagne verlief nach Auskunft von Axel Humpert, Chef des H145-Programms von Airbus Helicopters, äußerst zufriedenstellend.

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Düsseldorf/Unterlüß. Die Bundeswehr erhält in Kürze für ihre Kampfpanzer erstmals die neu von der Rheinmetall Waffe Munition GmbH entwickelte Vollkaliber-Übungsmunition 120 mm. Die Patrone trägt die Bezeichnung „DM98“ und ist das Nachfolgemodell der älteren „DM18“.

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Kiel/Kongsberg. Das Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) und seine Tochtergesellschaft Atlas Elektronik haben sich mit der norwegischen Firma Kongsberg zusammengeschlossen und ein Joint Venture gegründet. Die Anteile des neuen Gemeinschaftsunternehmens mit dem Namen kta naval systems werden zu 50 Prozent von Kongsberg und zu 50 Prozent von TKMS mit Atlas Elektronik gehalten. kta naval systems soll exklusiver Zulieferer von Führungs- und Waffeneinsatzsystemen für TKMS werden. An der offiziellen Gründungsveranstaltung am heutigen Dienstag (31. Oktober) im norwegischen Kongsberg nahmen Vertreter beider Regierungen sowie Repräsentanten der drei Partner teil. TKMS ist eine Business Unit innerhalb des Essener Konzerns ThyssenKrupp.

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Oberndorf am Neckar/Koblenz. Das schwäbische Unternehmen Heckler & Koch hat die Ausschreibung zur Ausstattung des Kommandos Spezialkräfte und des Kommandos Spezialkräfte der Marine mit dem Sturmgewehr HK416 A7 gewonnen. Die neue Waffe wird als Nachfolger des langgedienten G36K A4 voraussichtlich ab Anfang 2019 ausgeliefert. Insgesamt sollen die Spezialkräfte 1705 Gewehre HK416 A7 mit Zubehörteilen erhalten. Die ursprünglich geplanten Ziellaser sollen noch gesondert ausgeschrieben und beschafft werden.

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Koblenz/München. Die MTU Aero Engines AG wird in den kommenden fünf Jahren alle Antriebe der deutschen A400M-Militärtransporter betreuen. Das Instandhaltungskonzept für die Triebwerke TP400-D6 orientiert sich an zivilen Standards. Das teilte am heutigen Dienstag (10. Oktober) das Unternehmen, das seit vielen Jahren Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr ist, mit. Den Rahmenvertrag schloss die MTU mit dem Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Beide Seiten äußerten sich nicht zum Auftragsvolumen.

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