Berlin/Koblenz/Düsseldorf. Korvetten, Tankflugzeuge, Lastkraftwagen, Digitalfunkgeräte, Munition: Kurz vor Ende der Legislaturperiode hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages noch über Rüstungsvorhaben in Milliardenhöhe entschieden. Zu den Projekten, die das parlamentarische Organ in seinen Sitzungen am 21. und am 28. Juni genehmigte, gehörte auch der Tagesordnungspunkt 31 „Infanterist der Zukunft/Erweitertes System – Teil 3“. Diese Beschaffung hat ein Finanzvolumen von insgesamt rund 370 Millionen Euro, etwa 3,8 Millionen Euro davon entfallen auf Zusatzverträge.
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Donauwörth/Laupheim. Das war eine Punktlandung: Am gestrigen Montag (26. Juni) hat Airbus Helicopters termingerecht den 15. und letzten leichten Mehrzweckhubschrauber vom Typ H145M LUH SOF an die deutsche Luftwaffe übergeben. Damit hat das Unternehmen den gesamten Rüstungsauftrag im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen ausgeführt. LUH SOF steht für „Light Utility Helicopter“ (LUH) und „Special Operations Forces“ (SOF) – im Bundeswehrjargon also „Leichter Unterstützungshubschrauber für Spezialkräfte“. Die in Laupheim stationierten Maschinen werden demnächst für die Spezialkräfte der Bundeswehr in den Einsatz gehen. Im kommenden Jahr soll die H145M LUH SOF den Status „Initial Operating Capability“ erhalten. An der Übergabe der „Nummer 15“ an das Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim nahm auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen teil.
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Berlin. Die Stellenanzeige fällt auf, weil viel geboten und zugleich viel verlangt wird. Da werden Menschen gesucht, die am Ausbau des Unternehmens mitwirken wollen, in einer zukunftsorientierten Branche. Neue Geschäftsfelder sollen besetzt werden – dem Bewerber eröffne sich so eine große Chance, heißt es. Mitbringen muss der ideale Kandidat folgende „Extras“: Berufserfahrung, entsprechende Zertifikate, tadelloses Auftreten, gepflegtes Äußeres, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, möglichst Englischkenntnisse, sehr gute Ortskenntnisse in Berlin und natürlich Bereitschaft zur Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit. Ach ja, die Entlohnung! „Auf 450 Euro-Basis“! So lautet das Angebot der BwFuhrparkService GmbH an seine neuen „engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, die ab 1. Juli 2017 als Chauffeure in der Bundeshauptstadt für den Bundestag unterwegs sein sollen. Über den Hungerlohn-Job berichtete am gestrigen Dienstag (20. Juni) das ZDF in seinem politischen Magazin „Frontal 21“ …
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München. Die Lage der globalen Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie bleibt gut. Die Branche konnte ihren Umsatz im letzten Jahr um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Bei den Verkehrsflugzeugen gibt es einen Auftragsbestand, der sich mit mehr als 13.000 Flugzeugen nach wie vor auf Spitzenniveau bewegt. Die weltweiten Verteidigungsausgaben sind in den vergangenen Jahren leicht angestiegen; es wird erwartet, dass sich diese Entwicklung beschleunigt. Trotz der allgemein positiven Trends gibt es auch Schatten. So leidet der Markt für Helikopter weiterhin stark unter der geringen Nachfrage. Dies hat vor allem mit dem Fehlen neuer militärischer Hubschrauberprogramme in Europa zu tun. Nachzulesen sind diese Standortbestimmungen und Vorhersagen in der aktuellen Studie „Aerospace & Defense“ von AlixPartners. Das global agierende Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in New York analysiert regelmäßig die Schlüsseltrends der Branche.
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München/Rukla (Litauen). Unter dem Namen „Connect-D“ stellt das Unternehmen Airbus Defence and Space (DS) den Angehörigen der Bundeswehr inzwischen an 15 Einsatzstandorten im Ausland Telefonie, Internet und Mediendienste zur Verfügung. Die kostenfreien Verbindungen gibt es beispielsweise in Afghanistan, Dschibuti, Irak, Kosovo, Mali oder Zypern. Jetzt hat Airbus auch die Betreuungskommunikation für das in Litauen stationierte Bundeswehrkontingent installiert. Die Inbetriebnahme von „Connect-D“ an den litauischen Standorten Rukla und Pabrade erfolgte über den entsprechenden Rahmenvertrag. Dieser Vertrag war 2015 zwischen dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) und der Firma Airbus DS GmbH geschlossen worden.
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