Manching/Fürstenfeldbruck/Möhlin (Schweiz). Das System- und Softwarehaus ESG ist vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr mit einer besonderen Machbarkeitsstudie beauftragt worden. Bei dem Projekt geht es um die Frage, ob und wie Hubschrauberlandeplätze mit Hilfe von Drohnen erkundet werden können. Das Unternehmen, das seinen Firmensitz in Fürstenfeldbruck hat, unternahm Anfang Oktober im Rahmen der Studie Flugversuche innerhalb der militärischen Kontrollzone Ingolstadt/Manching. Unterstützt wurde die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH dabei von der bei Manching gelegenen Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr 61 (WTD 61). Zum Einsatz kam ein Unbemannter Missionsausrüstungsträger, kurz UMAT. Diese mit Ausrüstung bis zu 150 Kilogramm schwere Hubschrauberdrohne basiert auf der Entwicklung R-350 des schwedisch-schweizerischen Herstellers UMS Skeldar.
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Oldenburg. Die Bundeswehr erhält für rund 3,2 Millionen Euro insgesamt 35 Fahrschul-Lkw des Typs MAN TGS 26.360 6X2-2 LL. Das erste Fahrzeug übergab die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) vor Kurzem am Kraftfahrausbildungszentrum in Oldenburg. Den Lieferauftrag hatte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bereits 2016 erteilt.
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Donauwörth. Vor fast genau einem Jahr, am 8. Dezember 2016, hob bei Airbus Helicopters in Donauwörth der Marine-Mehrrollenhubschrauber NH90 Sea Lion termingerecht zu seinem Erstflug ab. Jetzt hat das Unternehmen eine mehrmonatige Entwicklungstestphase mit Schwerpunkt „Avionik und Software“ eingeleitet. Der zweite Prototyp des vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beauftragten NH90 Sea Lion absolvierte dazu am Freitag (24. November) über dem Donauwörther Werksgelände seinen Premierenflug.
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Eckernförde/Berlin. Ein außergewöhnliches Stück unternehmerischer Öffentlichkeitsarbeit lieferte am heutigen Freitag (24. November) der Waffenproduzent SIG Sauer. Der sieht sich bei der Ausschreibung zur Beschaffung eines neuen Bundeswehr-Sturmgewehrs nach eigener Aussage „im Wettbewerb benachteiligt“. Dies sei „nicht akzeptabel“, so das in Eckernförde ansässige Unternehmen. Man werde deshalb kein Angebot abgeben und sich aus dem Vergabeverfahren zurückziehen. Ihre Entscheidung kommunizierte die SIG Sauer GmbH & Co. KG heute unter anderem über eine bundesweite Pressemitteilung. Fast alle Leitmedien griffen das Thema auf. So schrieb beispielsweise Die Welt von einer „spektakulären Entwicklung beim größten Gewehrauftrag der Bundeswehr der jüngeren Geschichte“. Spiegel online verdichtete den Inhalt des Firmenstatements auf die Schlagzeile „Waffenhersteller wirft Bundeswehr Bevorzugung von Heckler & Koch vor“.
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München. Der Bereich „Cybersecurity“ des Unternehmens Rohde & Schwarz wird sich bald für einen neuen CEO (Chief Executive Officer) entscheiden müssen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer Ammar Alkassar will den Technologiekonzern auf eigenen Wunsch hin zum 31. Dezember verlassen. Bis zu einer Neubesetzung wird Reik Hesselbarth die Unternehmensführung allein wahrnehmen. Er ist der zweite gleichberechtigte Geschäftsführer und zudem CFO (Chief Financial Officer/Leiter des Rechnungs- und Finanzwesens) des Spezialanbieters für IT-Sicherheit. Im Zuge der Integration verschiedener Firmenakquisitionen in Rohde & Schwarz Cybersecurity soll die Leitung ohnehin neu geordnet werden.
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