menu +

Nachrichten


Gao (Mali)/Potsdam. Mali gilt – neben Afghanistan – als gefährlichstes Einsatzgebiet für Bundeswehrangehörige. Am vergangenen Dienstag (25. Februar) geriet dort eine deutsch-irische Aufklärungseinheit in den Bereich einer Sprengfalle. Drei irische Soldaten wurden verletzt und mussten mit rumänischen Rettungshubschraubern zur medizinischen Versorgung geborgen werden. Sie kamen in die deutsche Sanitätseinrichtung im Camp Castor bei Gao. Hier ist der Großteil des deutschen Kontingents stationiert. Deutsche Soldaten überstanden die Detonation unbeschadet.

Weiterlesen…

Berlin. Bundeswehr in Afrika: Zwei Unterausschüsse des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages wollen sich am nächsten Montag (13. Januar) in Berlin im Paul-Löbe-Haus mit der „Wirksamkeit von Missionen der Vereinten Nationen (VN)“ befassen und dafür die Einsätze MINUSMA in Mali und UNAMID im Sudan näher betrachten. Die Bundeswehr ist mit Personal bei beiden Afrika-Missionen vertreten. Die Sitzung unter Leitung von Ottmar von Holtz (Bündnis 90/Die Grünen) und Ulrich Lechte (FDP) beginnt um 16 Uhr im Saal 2.200 des Paul-Löbe-Hauses und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Weiterlesen…

New York/Köln. Laut UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hat sich die Zahl der nachgewiesenen Angriffe auf Kinder seit 2010 verdreifacht. In Krisen- und Kriegsgebieten wurden bisher rund 170.000 schwere Kinderrechtsverletzungen registriert – das entspricht mehr als 45 Vorfällen pro Tag in den vergangenen zehn Jahren. Diese Zahlen gab UNICEF am heutigen Sonntagabend (29. Dezember) bekannt.

Weiterlesen…

Berlin. Rund 800 Bundeswehrsoldaten sind momentan infolge von Auslandseinsätzen dienstunfähig und befinden sich in einer sogenannten „Schutzzeit“. Das meldete die BILD-Zeitung am heutigen Samstag (25. Mai) unter Berufung auf das Bundesministerium der Verteidigung. Die Schutzzeit dient der gesundheitlichen Wiederherstellung der Betroffenen und ihrer beruflichen Qualifizierung. In dieser Zeit dürfen sie nicht gegen ihren Willen wegen Dienstunfähigkeit entlassen oder in den Ruhestand versetzt werden.

Weiterlesen…

Ouagadougou (Burkina Faso)/Stuttgart. Etliche Staaten Afrikas stehen militärisch vor großen Herausforderungen, so auch Burkina Faso. Das westafrikanische Land ist Teil der Anti-Terror-Allianz „G5-Sahel“, der auch Mali, Mauretanien, Niger und Tschad angehören. 2017 beschlossen diese fünf Sahel-Kernstaaten eine gemeinsame Eingreiftruppe, um Extremisten, kriminelle Banden und Schleuser in der riesigen Sahelregion bekämpfen zu können. Die Spezialeinheit („Force Conjointe“) soll einmal aus insgesamt 5000 Soldaten und Polizisten bestehen.

Weiterlesen…

OBEN