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Nachrichten


Hamburg. 2. April 2010: Mehr als acht Stunden lang liefern sich in Nordafghanistan an diesem Freitag Fallschirmjäger aus dem niedersächsischen Seedorf ein Gefecht mit Kämpfern der Taliban. Drei deutsche Soldaten sterben, acht werden verletzt. Bis heute ist es das wohl schwerste Gefecht in der Geschichte der Bundeswehr: der „Schwarze Karfreitag“. Eine neue Radio- und Podcastserie von NDR Info erinnert an das Gefecht nahe der Ortschaft Isa Khel in der Provinz Kunduz und an die Langzeitfolgen.

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Strausberg/Fritzlar/Le Luc (Frankreich). Die Bundeswehr hat am vergangenen Freitag (2. August) auf einen Warnhinweis der Industrie reagiert und Startverbot für all ihre 53 Tiger-Kampfhubschrauber erteilt. Der Mitteilung des Hubschrauber-Herstellers zufolge könnten „bestimmte Bolzen, die im Tiger verbaut sind, einen Mangel aufweisen“. So formulierte es das Presse- und Informationszentrum des deutschen Heer in seiner heutigen Pressemitteilung zum Grounding der Tiger-Flotte. Zuvor waren mit einem gesonderten Schreiben des Ministeriums die Obleute des Verteidigungsausschusses in Kenntnis gesetzt worden.

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Berlin/Laage bei Rostock/Nossentin. Bei einem Flugunfall am gestrigen Montag (24. Juni) sind zwei Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ aus Laage nach einer Kollision abgestürzt. Ein Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz aus seinem Cockpit herausschießen und lebt. Der andere Pilot konnte nur tot geborgen werden. Zusammen mit einem dritten Eurofighter flogen die beiden Maschinen über der Mecklenburgischen Seenplatte eine Air Combat Mission. Die Eurofighter waren für diese Übung unbewaffnet. Der Pilot des dritten Kampfflugzeugs berichtete unmittelbar nach der Kollision von zwei Fallschirmen, die zu Boden gingen.

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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Unser Magazin stellt sich neu auf. Die in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen ausgelieferte Printausgabe bundeswehr-journal wird es so aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr geben. Wir wollen Druck- und Versandkosten einsparen und in Zukunft – dem Trend und zahlreichen anderen Verlagen folgend – nur noch Online publizieren. Den Anfang machen wir mit unserem Themenheft (e-Special) 1/2019, das der „Operation Schneelage 2019“ gewidmet ist.

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Berlin/Düsseldorf/Paderborn. Nördlich von Paderborn, am Westrand des Teutoburger Waldes und im Ursprungsgebiet der Ems, liegt der 116 Quadratkilometer große Truppenübungsplatz Senne. 1892 zum militärischen Sperrgebiet erklärt, steht das Areal seit 1945 unter Verwaltung der britischen Streitkräfte. Der Truppenübungsplatz Senne ist das bedeutendste Naturreservat im Bundesland Nordrhein-Westfalen und eines der artenreichsten Gebiete Deutschlands überhaupt. Als im Oktober 2010 der damalige britische Premierminister David Cameron ankündigte, die britischen Truppen aus Deutschland bereits bis 2020 abziehen zu wollen (die ursprünglichen Planungen waren von einem Abzug bis zum Jahr 2035 ausgegangen), wurden die Naturschützer aktiv. Sie forderten schon länger den Schutz der Senne vor wirtschaftlicher Nutzung, wenn das Gebiet eines Tages nicht mehr militärischen Zwecken dienen sollte. Im Juli vergangenen Jahres schließlich übergaben sie dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart mehr als 15.000 Unterschriften für ein Projekt „Nationalpark Senne“. Dessen Errichtung war bereits 1991 im Landtag beschlossen worden, so denn die Briten den Truppenübungsplatz einmal räumen würden. Es sollte anders kommen …

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