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Nachrichten


Rostock/Adenes (Norwegen). Die deutsche Marine führt seit dem 18. April im Bereich des Andøya Test Centers in Norwegen ein Flugkörperschießen durch. An der zwölftägigen Gefechtsübung im Seegebiet vor Andenes, der nördlichsten Ortschaft auf der Inselgruppe der Vesterålen, beteiligen sich drei Schiffe. Teilnehmende Einheiten sind die Fregatte „Sachsen“ (Klasse F124), die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ (Klasse F123) und die Korvette „Oldenburg“ (Klasse K130). Hinzu kommen ein Seefernaufklärer P3C-Orion und zwei Hubschrauber des Typs Sea Lynx Mk.88A von der „Sachsen“. Der Einsatz endet am kommenden Freitag (29. April).

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Paris/Berlin. Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian hatte offenbar genug und zog die Reißleine. Wegen anhaltender Probleme mit dem europäischen Militärtransporter Airbus A400M haben sich die Franzosen mittlerweile für den Kauf von vier zusätzlichen Transportmaschinen eines anderen Typs entschieden und sich bereits an den Airbus-Konkurrenten Lockheed Martin Corporation gewandt. Agenturmeldungen zufolge soll der amerikanische Rüstungskonzern nun ab 2017 an Frankreich vier Transporter C-130J Hercules im Gesamtwert von rund 600 Millionen Euro liefern. Le Drian hatte das Beschaffungsprojekt am 1. Januar publik gemacht und erklärt, so die Verzögerungen bei der A400M-Auslieferung überbrücken zu wollen. Eine ähnliche Entscheidung könnte möglicherweise jetzt auch in Deutschland anstehen.

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Mainz. Er war der 15. Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland und bekleidete das hohe Amt vom 28. Oktober 2009 bis zum 3. März 2011. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg: die Lichtgestalt, der Abgestürzte. Am morgigen Mittwoch (17. Februar) zeigt das Zweite Deutsche Fernsehen den „Fall Guttenberg“ – eine neue Folge in der „Skandal“-Reihe von ZDFinfo über die politischen Affären in Deutschland.

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Washington/Kabul. Die NATO-geführten Truppen und das US-Truppenkontingent in Afghanistan werden in Kürze einen neuen Oberbefehlshaber bekommen. Generalleutnant John W. „Mick“ Nicholson Jr., derzeit Kommandeur des NATO-Hauptquartiers der Alliierten Landstreitkräfte im türkischen Izmir, wird Nachfolger von John F. Campbell. Dieser hatte das Kommando über die damals rund 41.000 ISAF-Soldaten am 26. August 2014 in der afghanischen Hauptstadt Kabul von seinem Vorgänger Joseph F. Dunford übernommen. Campbell, letzter ISAF-Kommandeur, war auch verantwortlich gewesen für die erfolgreiche Überführung der Kampfmission in die Folgemission „Resolute Support“. Der ISAF-Einsatz endete am 31. Dezember 2014. Die Personalentscheidung von Präsident Barack Obama verkündete Peter Cook, Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, am 27. Januar in Washington bei einer Pressekonferenz.

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Kreuth. Flüchtlingskrise, Terrorismus, Europa und Wirtschaftspolitik – diese Themen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Klausurtagung der im Bundestag vertretenen CSU-Abgeordneten. Ihr Treffen, das vom 6. bis zum 8. Januar im oberbayerischen Kreuth stattfand, war zugleich die 40. Klausurtagung der CSU-Landesgruppe. Zum runden Jubiläum waren zwei prominente Politiker geladen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister David Cameron. Dass das Jahr 2016 auch für die Bundeswehr ein „Jahr der Entscheidung“ werden muss, hatte bereits im Vorfeld von Kreuth der Bundestagsabgeordnete Florian Hahn gefordert. Der Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises „Außen- und Sicherheitspolitik“ gilt als geistiger Vater des dreiseitigen Positionspapiers „Mehr Verantwortung übernehmen – Bundeswehr stärken“, welches ebenfalls bei der Tagung im Ortsteil Wildbad Kreuth verabschiedet wurde.

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