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Nachrichten


Berlin/Schrobenhausen/Bethesda (USA). Der 9. Juni 2015 könnte einmal zu einem besonderen Datum in der Geschichte der Luftverteidigung der Bundeswehr werden. An diesem Dienstag hatte die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Berlin bekanntgegeben, dass Deutschland als Nachfolger des Patriot-Systems ein neues taktisches Luftverteidigungssystem (TLVS) auf MEADS-Basis beschaffen wird (MEADS = Medium Extended Air Defense System). Die Auswahlentscheidung hatte der damalige Generalinspekteur der Bundeswehr Volker Wieker getroffen. Jetzt hat das TLVS-Bieterkonsortium – ein Joint Venture von MBDA Deutschland und Lockheed Martin – beim Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ein überarbeitetes Angebot eingereicht. Das Angebot umfasst Entwicklung, Erprobung, Zertifizierung und Lieferung des zukünftigen deutschen taktischen Luftverteidigungssystems.

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Berlin/Troisdorf. Die BwFuhrparkService GmbH, der Mobilitätsdienstleister der Bundeswehr und des Deutschen Bundestages, wurde Ziel eines Hackerangriffs – mit möglicherweise weitreichenden Folgen. Über den Angriff, der sich gegen das Rechenzentrum des Unternehmens gerichtet haben soll, berichtete zuerst die BILD am SONNTAG (vorab). Diesem Bericht zufolge könnten „sensible Daten von Bundespolitikern und Militärs abgegriffen“ worden sein. Das Rechenzentrum verarbeitet die entsprechenden Daten des Fahrdienstes des Bundestages. Der Dienstleister BwFuhrparkService fährt auch viele Spitzenmilitärs.

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München. Durch das Serviceangebot „Connect-D“ versorgt die Bundeswehr ihr Personal während der Auslandseinsätze mit umfangreichen Mediendiensten – zeitlich unbegrenzt und kostenfrei. Das Angebot wird von Airbus Defence and Space zur Verfügung gestellt. Jetzt erhielt das Unternehmen den Zuschlag für einen weiteren Vertrag zur Bereitstellung von Betreuungsmedien für die kommenden zwei Jahre. Der neue Vertrag enthält zudem eine Option für eine zweijährige Verlängerung.

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Bonn/Koblenz/Strausberg/Wiesbaden. Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hatte es erforderlich gemacht, Ausbildungs- und Übungstätigkeiten der Bundeswehr auf ein Mindestmaß zu beschränken. Ab sofort soll es wieder möglich sein, auch größere Übungsvorhaben durchzuführen. Ermöglicht wird dies „im Rahmen und unter Beachtung umfangreicher Hygienekonzepte zum Schutz der Truppe vor möglichen Infektionen“. Dies teilte das Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis am heutigen Dienstag (4. August) in einem Text für die Medien mit.

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Laupheim/Holzdorf. Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin mit seiner Unternehmenstochter Sikorsky Aircraft Corporation wird die CH-53G-Flotte der Bundeswehr bis Ende der Nutzungsdauer mit dringend benötigten Ersatzteilen versorgen. Dies teilte Lockheed Martin vor Kurzem in einer Presseerklärung mit. Die aktuell 70 Maschinen CH-53G, die von der Deutschen Luftwaffe im Hubschraubergeschwader 64 an den Standorten Laupheim und Holzdorf geflogen werden, werden voraussichtlich noch bis in die 2030er-Jahre im Einsatz sein.

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