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Nachrichten


Wunstorf/Al Azraq Air Base (Jordanien). Am gestrigen Mittwochnachmittag (18. Dezember) landete erstmals ein mit einem elektronischen Infrarot-Schutzsystem ausgerüsteter deutscher Airbus A400M auf der Al Azraq Air Base in Jordanien. Mit diesem System ist nun auch das neue Transportflugzeug der Bundeswehr in einer ersten Ausbaustufe gegen Boden-Luft-Raketen geschützt, eine Fähigkeit, die bislang nur die C-160 Transall besaß. Der A400M vom Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf wird künftig im Rahmen der internationalen Mission „Operation Inherent Resolve“ im Kampf gegen die Reste der Terrorbewegung „Islamischer Staat“ (IS) den Auftrag der Luftbetankung übernehmen.

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Düsseldorf/Bremen. Das Unternehmen Rheinmetall ermöglicht dank seiner Simulationstechnologie bereits seit einiger Zeit die Ausbildung des Bodenpersonals des neuen Marinehubschraubers NH90 NTH Sea Lion (NTH = Naval Transport Helicopter). Dazu hatte die Rheinmetall Electronics GmbH das sogenannte „Functional Cockpit“ als Bestandteil des Wartungs- und Instandhaltungstrainers für den NH90 NTH an die Truppe übergeben. Das „Functional Cockpit“ basiert auf der hauseigenen „Asterion“-Produktlinie von Rheinmetall.

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Fürstenfeldbruck. Zum 1. Januar 2020 wird Christoph Otten neuer Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH. Er ist dann zugleich verantwortlich für den ESG-Geschäftsbereich „Defence + Public Security“. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Jörg Ohlsen und Mihaela Seidl bildet er künftig die Führungsspitze der gesamten ESG-Gruppe, die im In- und Ausland mehr als 2000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Bonn/Berlin. Die Bundeswehr berechnet seit Jahren das Gehalt für neu eingestellte Soldaten falsch – häufig zu deren Lasten. Zu diesem Urteil kommt der Bundesrechnungshof in seinen aktuellen „Bemerkungen 2019 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes“, die am Dienstag dieser Woche (10. Dezember) der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Das Verteidigungsministerium habe zudem gegen seine Zusage gegenüber dem Parlament verstoßen, fehlerhafte Gehaltszahlungen zu vermeiden, so der Bundesrechnungshof weiter. Das Ministerium müsse jetzt endlich die vom Bundestag geforderten wirksamen Kontrollmechanismen einführen und den betroffenen Bundeswehrangehörigen das richtige Gehalt überweisen.

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arpm| c0| FBMVg

Berlin. Das Bundesministerium der Verteidigung hat am gestrigen Dienstag (10. Dezember) mehrere Stationierungsentscheidungen getroffen. Acht zur Schließung vorgesehene Bundeswehr-Liegenschaften sollen nun doch länger genutzt werden als ursprünglich geplant. Der Flughafen Hohn soll jetzt dauerhaft in Betrieb bleiben. Die Streitkräftebasis wird zwei neue Regimenter aufstellen – in Burg und Strausberg. Zwei Versorgungsschiffe der Marine – die Tender „Elbe“ und „Donau“ – werden in einen neuen Heimathafen verlegen.

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