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Nachrichten


Brüssel. Am gestrigen Dienstag (5. November) endete das größte Marinemanöver der NATO für den Bereich der Elektronischen Kampfführung, kurz EloKa. An der Übung „Naval Electro Magnetic Operations“ („NEMO“) beteiligten sich rund 1500 Seeleute aus 13 NATO-Staaten. Auch die deutsche Marine war mit Fachpersonal bei „NEMO 19“ vertreten. Insgesamt stellten die Bündnisländer für die zahlreichen Testreihen der Übung, die am 31. Oktober vor der Südküste Großbritanniens begonnen hatte, sechs Schiffe und acht Flugzeuge. Den größten Anteil am „NEMO“-Schiffsverband machte die NATO-Formation SNMG 1 (Standing NATO Maritime Group 1) aus.

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Berlin/Bückeburg. Der niedersächsische Standort Bückeburg wird ab 2020 Heimat des neuen Heereskommandos „Hubschrauber“. In Bückeburg ist bereits das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum mit seinen Mehrzweckhubschraubern NH90 stationiert. Mit der Neuaufstellung des Kommandos „Hubschrauber“ soll laut Verteidigungsministerium „die Einsatzfähigkeit der Hubschrauberkräfte verbessert werden“. Das Ministerium hatte den Bundestag am 28. Oktober über das Projekt informiert.

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Überlingen. Die Diehl-Gruppe hat mit Wirkung zum 1. November Helmut Rauch als Vorstandsvorsitzenden (Chief Executive Officer, CEO) der Diehl Defence GmbH & Co. KG ernannt. Rauch ist damit nun gleichzeitig Sprecher von Diehl Defence, das die Aktivitäten des Konzerns im Geschäftsbereich „Sicherheit und Verteidigung“ bündelt. Als Führungsgesellschaft steuert Diehl Defence, das mit rund 2500 Beschäftigten einen Jahresumsatz von etwa 460 Millionen Euro erzielt, zahlreiche Tochterfirmen sowie Programm- und Beteiligungsgesellschaften.

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Berlin. Die aktuellen Entwicklungen im Bereich letaler autonomer Waffensysteme stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung am Mittwoch kommender Woche (6. November) in den Räumen des Deutschen Bundestages. Im Parlamentsgebäude „Paul-Löbe-Haus“ tagt unter Leitung von Matthias Höhn (Die Linke) der Unterausschuss „Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“. Erörtert werden soll bei dieser Sitzung auch „die Rolle Deutschlands im Kontext internationaler Bemühungen zur Prohibition oder Restriktion“ solcher Waffensysteme.

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Bremen/Berne/Bremerhaven. Die Firmengruppe Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG hat die insolvente Elsflether Werft, den bisherigen Sanierer des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ der deutschen Marine, übernommen. Der Gläubigerausschuss stimmte dem Verkauf am heutigen Mittwoch (30. Oktober) zu. „Einstimmig“, wie Tobias Brinkmann, Insolvenzanwalt und Generalbevollmächtigter der Elsflether Werft, gegenüber der Presse sagte. Mit dem Erwerb hat die Lürssen-Gruppe auch einen wichtigen Auftrag ins Dock bekommen: Der Rumpf der „Gorch Fock“ wurde am Nachmittag von der Fassmer-Werft in Berne aus über die Weser zu einem rund 900 Meter entfernten Gelände der Lürssen-Werft geschleppt, der 2010 übernommenen Rolandswerft. Ob die bereits teilsanierte Dreimastbark hier oder in einer anderen Anlage von Lürssen weiter instand gesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

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