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Nachrichten


Würzburg/Schweinfurt. Energiespeicher sind eine bedeutende Schlüsseltechnologie für die Versorgungssicherheit eines Landes. Die in Würzburg beheimatete AXSOL GmbH gilt als technologischer Vorreiter im Bereich modularer, intelligenter Batteriespeicherlösungen. Das Schweinfurter Unternehmen ZF, Teil des weltweit agierenden Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen AG, realisiert Produkte in der Qualität und Stückzahl, die für sicherheitskritische Anwendungen notwendig sind. ZF und AXSOL haben vor Kurzem eine Absichtserklärung zur industriellen Fertigung von MEC-Energiespeichersystemen für kritische Infrastrukturen unterzeichnet. AXSOL will dabei seine „Produkt‑IP, das Systemdesign sowie etablierte Vertriebskanäle“ in die Partnerschaft einbringen, ZF seine „umfassende Industrialisierungsexpertise sowie leistungsfähige Produktionskapazitäten und -infrastruktur“.

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Heidenheim/Taufkirchen/Ulm. Das Rüstungsunternehmen Hensoldt will Mitarbeiter des schwäbischen Maschinen- und Anlagenbauers Voith übernehmen, die von einem einschneidenden Stellenabbau betroffen sind. Während Voith im Dezember 2025 den Abbau von bis zu 2500 Stellen ankündigen musste, ist Hensoldt angesichts der hohen Nachfrage in der Rüstungsindustrie auf starkem Expansionskurs und sucht deshalb händeringend zusätzliche Fachkräfte. Der börsennotierte Hensoldt-Konzern hat im vergangenen Jahr bereits rund 1200 Beschäftigte neu eingestellt und plant nun insgesamt 1600 weitere Neueinstellungen, vor allem in Deutschland. Insbesondere die Standorte Ulm, Oberkochen/Aalen und Immenstaad am Bodensee verzeichnen nach Angaben von Hensoldt ein starkes Wachstum.

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Berlin/Düsseldorf/Koblenz. Der Rüstungskonzern Rheinmetall und dessen Division „Digital Systems“ haben einen Großauftrag über die Lieferung von Loitering Munition Typ FV-014 erhalten. Ein entsprechender Vertrag wurde am heutigen Mittwoch (22. April) im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, kurz BAAINBw, unterzeichnet. Die Qualifizierung soll ab dem zweiten Quartal 2026 beginnen, die Auslieferung dann in der ersten Jahreshälfte 2027.

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Düsseldorf/Arlington (Virginia, USA)/Adelaide (South Australia, Australien). Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall AG und Boeing Australia Ltd. (beziehungsweise Boeing Defence Australia) haben eine strategische Partnerschaft zur Weiterentwicklung der Drohne MQ-28 Ghost Bat geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, der Bundeswehr bis 2029 das unbemannte System als Lösung für die geplante Beschaffung sogenannter Collaborative Combat Aircraft (CCA) anbieten zu können. Die MQ-28 wurde und wird in Australien für die Royal Australian Air Force (RAAF) sowie für verbündete Luftstreitkräfte entworfen, entwickelt und hergestellt. Die MQ-28 Ghost Bat hat bereits mehr als 150 Testflüge absolviert – sie ist darauf ausgelegt, gemeinsam mit bemannten Kampfflugzeugen zu operieren und deren Wirkung im Gefecht zu verstärken.

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Berlin/München. Kleine, kostengünstige Drohnen verändern das Gefechtsfeld grundlegend. Dies zeigt insbesondere der Krieg in der Ukraine. Vor allem FPV-Drohnen gelten als schwer abzufangende Bedrohung, für die klassische Luftverteidigungssysteme oft zu teuer oder nicht effektiv genug sind (FPV = First Person View; beim Einsatz von FPV-Drohnen werden Bordkameras verwendet, die Live-Bilder vom Flug übermitteln). Das Münchner Defence-Tech-Unternehmen SkyLANX GmbH präsentierte vor Kurzem im Rahmen der „Medic Quadriga 2026“ eine modulare Plattform zur laserbasierten Abwehr kleiner und kleinster Drohnen. Die Plattform ist laut SkyLANX „für unterschiedliche Einsatzfelder von militärisch bis zivil konzipiert“ – vom Schutz militärischer Einheiten, Konvois oder temporärer Einsatzbasen bis hin zu Flughäfen, Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur.

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