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Nachrichten


Berlin. Das Megaprojekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ – kurz D-LBO – ist eines der großen und teuren Vorhaben der deutschen Streitkräfte. Mit D-LBO, das einmal analoge Funktechnik komplett ablösen und abhörsichere Kommunikation und ein gemeinsames Lagebild ermöglichen soll, will die Bundeswehr ihre Landstreitkräfte in die Zukunft führen. D-LBO hat ein Finanzvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro und wird in die beiden Varianten „Basic“ und „Vollausstattung“ unterteilt.

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Birkenfeld (Baden-Württemberg). Im Kundenauftrag hat das Unternehmen MCD Elektronik GmbH vor Kurzem ein modulares Testsystem für die zuverlässige und zerstörungsfreie kombinierte Analyse von Audio-, Bus- und HF-Signalen an intelligenten Kommunikationskabeln mit komplexen Steckverbindungen entwickelt. Gegründet 1983, gehört die mittelständische Firma aus Birkenfeld bei Pforzheim heute zu den international gefragten Spezialisten, wenn es um derartige Systeme für elektronische und mechatronische Baugruppen geht. Kunden sind sowohl weltweit agierende Konzerne als auch innovative Mittelständler. Auch im Verteidigungsbereich ist es unerlässlich, die sicherheitskritische Kommunikation unbedingt vor Signalstörungen zu schützen.

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Nettetal/Ski (Norwegen). Die im nordrhein-westfälischen Nettetal ansässige Hexonia GmbH wird den neuen Gefechtshelm der Bundeswehr liefern. In der ersten Juli-Woche hat das Unternehmen dazu von der Bw Bekleidungsmanagement GmbH, dem bundeseigenen Unternehmen zur Versorgung der Soldaten und zivilen Mitarbeiter unserer Streitkräfte, den Zuschlag für den Auftrag erhalten. Der Gefechtshelm soll einer Hexonia-Pressemitteilung zufolge „ausschließlich inhouse, am Firmenstandort in Nettetal sowie am Standort der NFM Group im polnischen Lębork“ produziert werden.

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Donauwörth/Laupheim. Am Mittwoch vergangener Woche (24. Juni) landeten auf dem Flugplatz Laupheim die ersten beiden Hubschrauber vom Typ H145M LKH SOF. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die Bezeichnung „Leichter Kampfhubschrauber Special Operations Forces“. Die H145M LKH SOF werden aus dem Sondervermögen „Bundeswehr“ finanziert.

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Düsseldorf/Arlington (Virginia, USA)/Adelaide (South Australia, Australien). Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall AG und die Boeing-Tochter Boeing Australia Ltd. haben vor einigen Wochen eine strategische Partnerschaft zur Weiterentwicklung der Drohne MQ-28 Ghost Bat geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, der Bundeswehr bis 2029 das unbemannte System als Lösung für die geplante Beschaffung sogenannter Collaborative Combat Aircraft (CCA) anbieten zu können. Boeing erweitert nun die Zusammenarbeit um die deutschen Unternehmen Diehl Defence und Rohde & Schwarz. Die neuen Industriepartner sollen die Integration einer deutschen Bewaffnung sowie von Sensoren und Kommunikationssystemen im Rahmen des MQ-28-Angebots an die Bundeswehr beziehungsweise die Deutsche Luftwaffe prüfen. Das Rüstungsprogramm „MQ-28 Ghost Bat“ wird von Boeing Defence Australia geleitet.

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