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Nachrichten


Berlin. Wer kennt sie nicht, die „Lebenshilfe“ der Medien zum Jahreswechsel. Mit der Überschrift „Was sich im neuen Jahr alles ändert“ werden wir noch einmal eingestimmt auf die großen und kleinen gesetzgeberischen Neuerungen, die uns nach Silvester erwarten. So setzt Deutschland ab dem 1. Januar 2016 die Europäische Arbeitszeitrichtlinie mit der 41-Stunden-Woche um. Diese Richtlinie wird wohl – nach derzeitigem Stand – auch den wöchentlichen Dienst bei der Bundeswehr im Grundbetrieb begrenzen. Allerdings fehlen wohl immer noch entsprechende Vorschriften. Die Kritik wird lauter. So fordert jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter von der Regierung einen vorläufigen Verzicht auf die bevorstehende Arbeitszeitbeschränkung für Soldaten. Die aktuellen Verpflichtungen der Bundeswehr im In- und Ausland seien momentan einfach zu groß, argumentiert der Verteidigungsexperte.

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Brüssel/Immenstaad/Turin (Italien)/Palmdale (USA). Das NATO-Programm „Alliance Ground Surveillance“ (AGS) zum Aufbau der Bündnisfähigkeit „Gefechtsfeldaufklärung und -überwachung“ gewinnt an Fahrt. Für das System, das einmal aus fünf unbemannten Luftfahrzeugen des Typs Global Hawk sowie einem umfangreichen Bodensegment bestehen soll, waren im November und Dezember drei wichtige Termine reserviert. Am 3. November und am 5. Dezember fand jeweils ein Rollout von zentralen Komponenten des AGS-Bodensegments statt. Präsentiert wurde zunächst eine der insgesamt sechs mobilen Bodenstationen (Mobile General Ground Station, MGGS), vier Wochen später folgte die Übergabe der ersten der beiden transportfähigen Bodenstationen (Transportable General Ground Station, TGGS). Am 19. Dezember absolvierte schließlich das erste der fünf unbemannten NATO-Luftfahrzeuge auf Basis Global Hawk Block 40 erfolgreich seinen Erstflug.

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Berlin. Glaubt man der Nachricht, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland am heutigen Montag (21. Dezember) verbreitete, dann durchleben die Personalplaner der Bundeswehr seit einiger Zeit wohl ein heftiges Wechselbad der Gefühle. Denn die Zentralredaktion der Madsack Mediengruppe berichtet, dass immer weniger Jugendliche zur Bundeswehr gehen wollen. Noch im Juni hatte die Rheinische Post aus der Halbjahresbilanz 2015 des Verteidigungsministeriums zu den Bewerberzahlen Positives zitiert. Damals war die Zahl der Bewerbungen in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 36.212 gestiegen – eigentlich ein augenfälliger Aufwärtstrend (zum Vergleich: 2013 gesamt 58.393).

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Berlin/Düsseldorf/München. Die Bundeswehr wird von 2017 bis 2020 weitere 131 Allradfahrzeuge des Typs GTK Boxer erhalten. Dies teilte am Freitag (18. Dezember) unter anderem die ARTEC GmbH in München mit. Das 1999 gegründete Joint Venture „Armoured Vehicle Technology“ der Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall MAN Military Vehicles und Rheinmetall Military Vehicles Nederland hatte an diesem Tag in Bonn den entsprechenden Vertrag mit der europäischen Rüstungsagentur OCCAR unterzeichnet. Im Jahr 2006 hatte ARTEC bereits 272 Boxer für die Bundeswehr unter Vertrag genommen; das letzte Fahrzeug dieser Tranche wird im März 2016 an die Truppe übergeben. Am heutigen Sonntag (20. Dezember) berichtete BILD darüber, dass 255 dieser Bundeswehr-Transportfahrzeuge „für 16,4 Millionen Euro umgerüstet“ werden müssen.

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Schrobenhausen. Das Unternehmen MBDA Deutschland, Teil des europäischen MBDA-Konzerns, verabschiedet zum Jahreswechsel seinen langjährigen Leiter „Kommunikation“ in den Ruhestand. Wolfram Lautner war drei Jahrzehnte lang Stimme und Gesicht der Schrobenhausener Rüstungsfirma. Die Kollegen der Fachpresse schätzten seine fundierten Kenntnisse wehrtechnischer Entwicklungen und seine profunden Bewertungen rüstungspolitischer Entscheidungen. Die „normalen“ Medien – vom Lokalblatt über die überregionale Zeitung bis hin zu Rundfunk und Fernsehen – wurden von ihm ebenfalls hochprofessionell mit aktuellen Informationen aus der Welt der Luftverteidigungs- und Lenkflugkörpersysteme versorgt. Auch wenn Öffentlichkeitsarbeiter Lautner vor allem die Botschaften von MBDA „gut zu verkaufen“ hatte, so blieb er doch stets seiner Linie treu und ließ nachprüfbare Fakten und glaubwürdige Statements für sich sprechen. Nachfolger von Wolfram Lautner wird ab dem 1. Januar 2016 Dr. Roland Kuntze. Er arbeitet bereits seit dem 1. Oktober dieses Jahres für MBDA Deutschland.

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