München/Neubiberg. Der Technologiekonzern Rohde & Schwarz beteiligt sich laut einer Pressemitteilung an der Orbint GmbH, einem Spin-off der Universität der Bundeswehr München. Als strategische Partner wollen die beiden Unternehmen künftig ihre Kompetenz im Bereich der satellitengestützten, signalerfassenden Aufklärung bündeln. Mit dieser Allianz soll – so heißt es im Pressetext – „die technologische Souveränität und Sicherheit Deutschlands und Europas im Weltraum nachhaltig gestärkt werden“. Weiterlesen…
Andenes, Nøtterøy, Duken (alle Norwegen). Das norwegische Unternehmen Andøya Space und Rheinmetall Nordic AS haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam kommerzielle Kapazitäten für zivile und militärische Weltraumoperationen auszubauen. Diese Partnerschaft, besiegelt mit einem Letter of Intent (LOI), will den steigenden Sicherheitsanforderungen in Europa durch den schnellen Einsatz von Satelliten und Weltraumressourcen gerecht zu werden. Rheinmetall Nordic AS ist aus der norwegischen Simrad Optronics ASA hervorgegangen, die im Sommer 2010 vom Rheinmetall-Konzern übernommen wurde.
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Uedem/Koblenz. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz unterzeichnete vor Kurzem einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung eines Teleskopsystems für die Bundeswehr zur Weltraumüberwachung. Das System besteht aus zwei Teleskopen, der Auftrag beinhaltet auch die benötigte infrastrukturelle Realisierung. Finanziert wird die Beschaffung des markverfügbaren Systems aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Lieferant ist laut Recherchen des bundeswehr-journal das Unternehmen Baader Planetarium GmbH, das seinen Sitz im bayerischen Mammendorf hat.
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Berlin. Seit dem 27. Januar 1967 gibt es den sogenannten Weltraumvertrag der Vereinten Nationen. Er ist heute ein Bestandteil des internationalen Sicherheitskonzepts und soll das Wettrüsten im All verhindern. Er gilt zudem als Schlüsseldokument für eine friedliche Nutzung des Weltraums und für Rüstungskontrolle. Derzeit haben laut Auswärtigem Amt 112 Staaten den Vertrag ratifiziert, darunter auch Deutschland (Stand 3. Mai 2023). Mit dem Themenkomplex „Nationales Weltraumgesetz und militärische Sicherheitsstrategie“ befassten sich vor Kurzem die Bundestagsabgeordneten der Linken Ralph Lenkert, Gesine Lötzsch und Petra Sitte. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beantwortete am 11. Juli die Kleine Anfrage auch mit Blick auf die Bundeswehr …
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Koblenz/München/Bremen. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat der Airbus Defence and Space GmbH den Hauptauftrag für das sichere militärische Satellitensystem der nächsten Generation, SATCOMBw Stufe 3, erteilt. Der Auftrag für das neue Kommunikationssystem umfasst sowohl geostationäre Satelliten als auch das Bodensegment, zudem die Startmission sowie den auf zunächst 15 Jahre angelegten Betrieb im All. Die Satelliten sollen einem Airbus-Pressestatement zufolge „noch vor Ende des Jahrzehnts“ in Betrieb genommen werden.
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