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Nachrichten


Berlin/Köln. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Deutschen Bundestages hat sich am Mittwoch, 7. Mai, in einer Sondersitzung mit der Unterwanderung von Politik und Wirtschaft durch russische Geheimdienstmitarbeiter beschäftigt. Das berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf mehrere Teilnehmer und das Bundeskanzleramt. Beantragt hatte die Sitzung der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen).

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Berlin. Der deutsche Journalist Peter Scholl-Latour hat in einer öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages den Afghanistaneinsatz für gescheitert erklärt. Das Konzept des „Nation-building“ sei missglückt. Der Bundeswehr warf der 90-jährige frühere Auslandskorrespondent vor, Feldlager am Hindukusch nur noch selten zu verlassen. Gemeinsam mit Scholl-Latour waren vier weitere Sachverständige gebeten worden, eine Zwischenbilanz des bisherigen ISAF-Einsatzes in Afghanistan zu ziehen. Dieser endet nun nach zwölf Jahren am 31. Dezember 2014. Wir berichten in zwei Teilen über den Auftritt der Experten in Berlin.

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Bonn/Bor (Südsudan). Es gab viel Hoffnung, als am 9. Juli 2011 der südliche Teil des Sudans nach 23 Jahren Krieg mit dem Norden in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Doch davon ist im neuen Staat Republik Südsudan nicht mehr viel übrig. Stattdessen schwelt ein politischer Machtkampf zwischen dem amtierenden Präsidenten Salva Kiir Mayardit und dem entlassenen Vizepräsidenten Riek Machar Teny, der zunehmend Züge eines Stammeskonfliktes annimmt. Kiir gehört zur Volksgruppe der Dinka, Machar ist Nuer. Seit Ausbruch der Kämpfe zwischen Regierung und Rebellen starben schätzungsweise 10.000 Menschen, knapp eine Million sind auf der Flucht. Der Fernsehsender phoenix berichtet aus dem krisengeschüttelten Südsudan, in dem sich die Bundeswehr seit 2011 an einer Friedensmission der Vereinten Nationen beteiligt.

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Reutlingen/Köln. Das Reutlinger Unternehmen eyevis präsentiert auf der diesjährigen Ausstellung ITEC in Köln neue Simulatorlösungen sowie robuste Projektoren und LC-Displays für anspruchsvolle Simulationsanwendungen. Gemeinsam mit der ESG Elektronik- und Logistik GmbH wird eyevis dabei einen mobilen Helikopter-Simulator vorstellen, der direkt im Einsatzland genutzt werden kann. Vor realen Einsätzen können mit diesem System Pilotenscreenings, taktische Trainingseinheiten oder Simulatorübungen durchgeführt werden. Zu dem von der ESG entwickelten Simulatorcockpit liefert eyevis die Bildfläche. Sie wird mit Hilfe von 21 omniSHAPE-Cubes – kleine, hoch flexibel einsetzbare Rückprojektions-Display-Module – konfiguriert.

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Slowjansk (Ukraine)/Berlin. Die seit vergangenem Freitag in der ostukrainischen Stadt Slowjansk gefangen gehaltenen OSZE-Militärbeobachter sind wieder frei und auf dem Weg nach Deutschland. Die Gruppe – vier Deutsche, ein Däne, ein Pole, ein Schwede, ein Tscheche und ukrainisches Begleitpersonal – war am 25. April von prorussischen Milizen unter Wjatscheslaw Ponomarjow bei einer Erkundungsfahrt entführt worden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Außenminister Frank-Walter Steinmeier äußerten sich am heutigen Samstag (3. Mai) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Auswärtigen Amt sichtlich erleichtert über die Freilassung des Militärbeobachterteams der OSZE. Der Schwede war wegen seiner Erkrankung bereits am vergangenen Sonntagabend freigekommen.

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