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Nachrichten


Überlingen/Rom. Die beiden Rüstungsunternehmen Diehl Defence (Überlingen am Bodensee) und Leonardo (Rom) haben im Auftrag der deutschen und italienischen Regierung die präzisionsgelenkte Munitionsfamilie Vulcano 127 mm und 155 mm entwickelt und qualifiziert. Jetzt konnte die von den deutschen und italienischen Behörden überwachte Zulassung nach dem NATO-Standardisierungsübereinkommen (Standardization Agreement, STANAG) erfolgreich abgeschlossen werden.

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Brüssel. Die NATO will auch weiterhin die Regierungstruppen in Afghanistan bei ihrem Kampf gegen die Aufständischen unterstützen. Das von den USA angestrebte Abkommen mit den radikalislamischen Taliban werde daran nichts ändern, das Bündnis stehe zu seiner Zusage. Dies teilte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am gestrigen Dienstag (3. September) nach einem Treffen mit US-Außenminister Mike Pompeo in Brüssel mit. Stoltenberg betonte zugleich, dass die NATO „voll und ganz“ hinter den amerikanischen Friedensbemühungen für Afghanistan stehe.

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Laage. Deutschland hat sich im Framework Nations Concept (FNC) der NATO dazu verpflichtet, als Rahmennation für eine Multinational Air Group – kurz MAG – Verantwortung zu übernehmen und den Aufbau sogenannter „Larger Formations“ im Bereich alliierter Luftstreitkräfte zu unterstützen. Damit sollen dem Bündnis einmal trainierte, einsatzbereite und vor allem interoperable Kräfte zur Verfügung stehen. Schlüssel zum Erfolg sind die sogenannten „MAGDAYs“, die in diesem Jahr von der deutschen Luftwaffe ausgerichtet werden und dem gemeinsamen Training von Verfahren und Abläufen dienen.

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Berlin/Rostock. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, hat neue Betriebsstofftransporter für die deutsche Marine bestimmt. Das teilte am heutigen Freitag (26. Juli) das Presse- und Informationszentrum Marine in Rostock mit. Die neuen Transportschiffe sollen deutlich leistungsstärker ausfallen als ihre Vorgänger der „Rhön“-Klasse, die A1443 „Rhön“ und die A1442 „Spessart“. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) soll jetzt der Marine zufolge in den nächsten Jahren den Beschaffungsprozess mit einer festen Projektgruppe organisieren.

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Berlin/Koblenz/München. Am 26. Juni hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner 40. Sitzung die Freigabe für das Leistungspaket „System Panzergrenadier“ erteilt. Mit dem System sollen die deutschen Kräfte ausgerüstet werden, die im Jahr 2023 im Rahmen der NATO-Verpflichtung „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF 2023) die Schnelle Eingreiftruppe des Bündnisses anführen werden. Die für die Beschaffung erforderlichen Verträge wurden inzwischen unterzeichnet. Der Technologiekonzern Rohde & Schwarz, der seinen Firmensitz in München hat, ist demnach verantwortlich für die interoperable Verbindung zwischen Schützenpanzer Puma und modularer Kampfausstattung „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES). Die durchgehende digitale Führungsfunkanbindung „auf der ersten Meile“ will Rohde & Schwarz mit seiner offenen SDR-Technologie (SDR = Software Defined Radio) sicherstellen. Die Systemlösung trägt den Namen „Soveron“ …

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