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Nachrichten


Brüssel/Prag. Der Lenkungsausschuss der Europäischen Verteidigungsagentur (European Defence Agency, EDA) hat am 5. März einen neuen Geschäftsführer bestellt. Es ist dies Jiří Šedivý, der unter anderem in den Jahren 2006 und 2007 Verteidigungsminister der Tschechischen Republik war. Der Außenbeauftragte der Europäischen Union, Josep Borrell, hatte ihn der EDA vorgeschlagen. Šedivý wird das Amt im April antreten. Die Amtszeit als EDA-Geschäftsführer beträgt in der Regel drei Jahre.

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Catania, Sigonella (Sizilien, Italien)/Northwood (England). Noch vier Tage, dann endet im Mittelmeer eine der wichtigsten NATO-Übungen zur Uboot-Ortung und Uboot-Bekämpfung, die Übung „Dynamic Manta 2020“. An diesem großen U-Jagd-Manöver des Bündnisses (24. Februar bis 6. März) beteiligt sich die Deutsche Marine mit einem ihrer Seefernaufklärer P-3C Orion.

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Brüssel. Der 6. Januar 2020 war ein ganz besonderer Tag für die oberste militärische Instanz der NATO. An diesem Tag begrüßte der Vorsitzende des Militärausschusses, der britische Luftwaffengeneral Stuart Peach, offiziell Vizeadmiral Louise Kathrine Dedichen als militärische Vertreterin ihres Landes Norwegen in diesem Bündnisgremium. Die 55 Jahre alte Dedichen ist die erste Frau, die im Militärausschuss der NATO einen Sitz hat.

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Berlin/München/Seeon-Seebruck. Das Wehrressort soll jährlich drei Milliarden Euro mehr bekommen. Diese Erhöhung des Verteidigungsetats fordert die Landesgruppe der CSU im Bundestag, die sich in der kommenden Woche zu ihrer traditionellen Winterklausur im oberbayerischen Kloster Seeon treffen wird. Dort soll auch über das Beschlusspapier der CSU-Parlamentarier beraten und abgestimmt werden.

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Rottweil/Oberndorf am Neckar. Die Turbulenzen um den Handfeuerwaffenhersteller Heckler & Koch halten unvermindert an. Vor allem die mittlerweile in der Öffentlichkeit ausgetragene Auseinandersetzung zwischen dem Finanzinvestor und Mehrheitseigner Andreas Heeschen und dem an dem deutschen Unternehmen beteiligten Großaktionär CDE (Compagnie de Développement de l’Eau), einer in Luxemburg ansässigen Finanzholding des französischen Investors Nicolas Walewski, sorgt für Negativschlagzeilen. Im Mittelpunkt des Konflikts zwischen Heeschen und der CDE beziehungsweise Walewski steht die Besetzung des Aufsichtsrates von Heckler & Koch. Aufsichtsratsvorsitzender ist der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat. Am vergangenen Donnerstag (19. Dezember) fand im Veranstaltungssaal des Rottweiler Restaurants „Badehaus“ eine außerordentliche Hauptversammlung statt.

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