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Nachrichten


Mainz/Mazar-e Sharif (Afghanistan). Seit 17 Jahren ist die Bundeswehr gemeinsam mit Kräften der Partnernationen in Afghanistan stationiert. Doch die Taliban sind dort längst schon wieder auf dem Vormarsch. Der mehrfach ausgezeichnete Kriegsreporter Ashwin Raman ist für das ZDF-„auslandsjournal“ erneut in das Land am Hindukusch gereist. Im Camp Marmal nahe der nordafghanischen Stadt Mazar-e Sharif traf Raman auf eine zunehmend hilflose Truppe, deren Basisauftrag es ist, die afghanische Armee ausschließlich auszubilden und zu beraten. Doch die Strategie der NATO, die afghanische Armee stärker in die Verantwortung zu nehmen, scheint gescheitert. Das „auslandsjournal“ berichtet am morgigen Mittwochabend (19. September, ab 22:15 Uhr) unter anderem über die Bundeswehrmission in Afghanistan. Nach Mitternacht, ab 0:45 Uhr, zeigt das ZDF die „auslandsjournal“-Doku „Im Land der Taliban – der lange Krieg am Hindukusch“.

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Berlin/Treuenbrietzen/Holzdorf. Dieser Sommer wird uns noch lange in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen der Rekordtemperaturen, sondern auch wegen der zahlreichen Waldbrände mit zum Teil dramatischen Ausmaßen. Die Bundeswehr hat die Feuerwehren in ihrem Kampf gegen die Flammen in den letzten Wochen rund um die Uhr unterstützt. Wie ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte, wurde seit Juli bei sechs großen Bränden auf Anforderung Hilfe geleistet. Im Einsatz waren Hubschrauber, Pionierpanzer und Löschfahrzeuge. In einzelnen Bundesländern mit hoher Waldbrandgefahr waren zuvor die Landeskommandos der Bundeswehr in erhöhte Bereitschaft versetzt worden. Auf eine entsprechende Anfrage der Bundestagsabgeordneten Irene Mihalic (Bündnis 90/Die Grünen) teilte jetzt der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Thomas Silberhorn mit, dass Bundeswehrhubschrauber „bis zum 15. August insgesamt sieben Mal – sechsmal CH-53, einmal UH-1D – bei der Brandbekämpfung aus der Luft“ eingesetzt worden seien und die Besatzungen „bei 176 geflogenen Löscheinsätzen eine Löschwassermenge von etwa 800.000 Litern“ abgelassen hätten.

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Stuttgart/Lviv (Ukraine)/Stavanger (Norwegen)/Neapel (Italien). In zahlreichen Bundeswehrstandorten laufen derzeit die Vorbereitungen für die Teilnahme an einem der größten NATO-Manöver seit dem Jahr 2002. Rund 9000 Soldaten der Bundeswehr werden an der Großübung „Trident Juncture 18“, die im Kernzeitraum 25. Oktober bis 7. November in Norwegen und in der Ostsee stattfindet, teilnehmen. Insgesamt erwartet die NATO zu „Trident Juncture“ mehr als 40.000 Soldaten aus 30 Partnerstaaten, etwa 130 Flugzeuge, 70 Schiffe sowie rund 10.000 Fahrzeuge. Wesentlich bescheidener geht es bei der multinationalen Übung „Rapid Trident 18“ zu, die momentan in der Ukraine läuft. An dem US-geführten Manöver nehmen insgesamt 14 Nationen mit rund 2300 Soldaten teil. Auch die Bundeswehr stellt Personal, allerdings nur eine Handvoll Experten für die Leitung und Auswertung von „Rapid Trident“.

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Ulm. Vor wenigen Tagen hat die Bundeswehr in Ulm bei Iveco Defence Vehicles ihren 100. taktischen Militärlaster Trakker GTF 8×8 in Empfang genommen. An der feierlichen Übergabe des Jubiläumsfahrzeugs nahmen Vertreter aus dem Ministerium und aus dem Bereich der Streitkräfte, Mitarbeiter des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sowie Partner aus der Industrie teil. Insgesamt sind im Jahr 2015 im Rahmen des Beschaffungsprogramms „Geschützte Transportfahrzeuge“ (GTF) vom BAAINBw 133 Iveco-Militärlaster 8×8-Trakker bestellt worden. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte beziehungsweise erfolgt im Zeitraum November 2016 bis November 2019.

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Berlin. Die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die bei ihrem Dienstantritt noch minderjährig waren, ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 30 Prozent zurückgegangen. Dies ergab eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Norbert Müller (Die Linke). Er wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele Minderjährige seit Jahresbeginn bis einschließlich 31. Juli 2018 ihren Dienst bei der Truppe angetreten haben, und wie viele es im Vorjahreszeitraum gewesen waren?

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