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Nachrichten


Überlingen/München. Das Unternehmen Diehl Defence, ein Teilkonzern und Geschäftsbereich der Unternehmensgruppe Diehl, will verstärkt mit der Universität der Bundeswehr München zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben jetzt der CEO von Diehl Defence, Helmut Rauch, und die Präsidentin der Universität, Prof. Eva-Maria Kern, getroffen. Die gemeinsame Absichtserklärung wurde bei einem Besuch Kerns am Diehl-Standort Überlingen am Bodensee unterzeichnet.

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Berlin/Koblenz/Bonn/München. Die Bundeswehr beziehungsweise das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) haben der in München ansässigen ARTEC GmbH einen bedeutenden Großauftrag erteilt. So soll die Radhaubitze RCH 155 (Remote Controlled Howitzer 155 mm) bald in die Truppe eingeführt werden. Am 19. Dezember 2025 erhielt ARTEC, ein 1999 gegründetes Joint Venture der Rüstungskonzerne Krauss-Maffei Wegmann (heute KNDS Deutschland) und Rheinmetall, einen Auftrag über die ersten 84 Radhaubitzen.

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Wachtberg bei Bonn. Künstliche Intelligenz (KI) soll Bundeswehrangehörigen demnächst beim Lernen optimal unterstützen und zugleich die Qualität des Unterrichts steigern. In einer Studie haben Fraunhofer-Forscher dazu jetzt ermittelt, welche KI-Funktionalitäten nützlich sind und wie sie sich technisch in ein bestehendes System integrieren lassen. Die Bundeswehr selbst möchte künftig eine virtuelle Lernumgebung für ihr Personal schaffen. Um sich in diversen Fachbereichen wie Mathematik, Englisch oder Soziale Kompetenzen weiterzubilden und effizient auf Prüfungen vorzubereiten, nutzten und nutzen Soldaten bislang Lernmanagementsysteme wie „Moodle“, entwickelt von dem Australier Martin Dougiamas (erste Version veröffentlicht im August 2002).

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Cuxhaven/Nordholz. Das in Cuxhaven an der deutschen Nordseeküste beheimatete Havariekommando, eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, hat jetzt eine Bilanz zum Thema „Verschmutzungen auf Nord- und Ostsee“ für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz bezieht sich auf die sogenannten „Pollution Control“-Flüge, die von der Deutschen Marine beziehungsweise vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz mit den beiden dort stationierten Sensorflugzeugen vom Typ Dornier 228 LM (LM = Luftraumüberwachung Meeresverschmutzung) durchgeführt werden. Eigner der Maschinen mit den militärischen Kennungen „57+04“ und „57+05“ ist das Bundesministerium für Verkehr.

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Düsseldorf/Schrobenhausen/Meppen. Die beiden Rüstungsunternehmen Rheinmetall und MBDA Deutschland wollen in Kürze ein Joint Venture gründen, um ihre Aktivitäten im Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsbereich „Laserwaffen“ zu bündeln. Dies gaben die Geschäftspartner am Montag (5. Januar) in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. Die neue Gesellschaft soll an die seit 2019 bestehende Kooperation zwischen Rheinmetall und MBDA anknüpfen und damit die bisher erfolgreiche Umsetzung eines Marine-Laserdemonstrators fortführen. Entwickelt und bereitgestellt werden sollen schließlich „hochleistungsfähige und innovative Laserwaffensysteme“ – zunächst, so die Pressemitteilung, für unsere Marine.

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