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Nachrichten


Alamogordo (New Mexico, USA)/Jagel. Nun ist es amtlich: Die Luftwaffe stellt bis Ende 2019 die fliegerische Ausbildung ihrer Tornadopiloten und Waffensystemoffiziere auf der Holloman Air Force Base bei Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico ein. Künftig soll die Ausbildung in Deutschland beim Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ im schleswig-holsteinischen Jagel erfolgen. Dies gab das Verteidigungsministerium in einem Schreiben an den Verteidigungsausschuss des Bundestages bekannt. Kurz danach informierte die Luftwaffe mit ihrem Onlinebeitrag „Tornados aus Holloman fliegen bald an der Nordseeküste“ auch die Öffentlichkeit über diese Entscheidung. Besonders die Bevölkerung im Einzugsbereich des Fliegerhorstes Schleswig, der auf dem Gebiet der Gemeinde Jagel liegt, dürfte die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Denn auf die Anwohner wird durch die zusätzlichen Starts und Landungen im Rahmen der Tornadoausbildung eine höhere Lärmbelastung zukommen. Die ersten Lehrgänge sollen im April 2017 beginnen.

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Brüssel/Berlin. Es ist eine politische Reanimation – ob sie auf Dauer gelingen wird, ist noch fraglich. Am vergangenen Freitag (8. April) kündigte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg an, dass die Allianz demnächst wieder Gespräche mit Moskau führen wird. Der NATO-Russland-Rat soll zu neuem Leben erwachen. Stoltenberg teilte in Brüssel vor der Presse mit, dass es in den kommenden zwei Wochen ein neues Ratstreffen auf Botschafterebene geben soll. Dies wäre die erste Zusammenkunft des Forums seit Juni 2014.

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Berlin. Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels, kritisiert heute (10. April) in einem Beitrag der Bild am Sonntag (BamS) die neue Arbeitszeitverordnung der Bundeswehr. Denn die praktische Anwendung der seit Jahresbeginn gültigen Regelungen, die die Arbeitszeit von Soldaten im Grundbetrieb auf 41 Stunden pro Woche beschränken, scheint noch große Probleme zu bereiten. Da jetzt Mehrarbeit nicht mehr mit Geld ausgeglichen werde, sondern mit Freizeit, käme es zu denkwürdigen Situationen, erklärt Bartels. So hätten beispielsweise Soldaten bei einem Truppenübungsplatzaufenthalt um 16:30 Uhr Dienstschluss und „hingen danach rum“. Der Übungstag sei wegen der „Überstundengefahr“ pünktlich am Nachmittag beendet worden, sinnvolle Freizeitgestaltung auf dem Gelände aber kaum möglich. Im Amt des Wehrbeauftragten würden immer mehr Beschwerden wegen der neuen Soldatenarbeitszeitverordnung registriert, berichtet die BamS.

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London. Ein großer Augenblick für eine Heldin: Am Dienstag dieser Woche (5. April) wurde in der Wellington-Kaserne in London die zwölfjährige Schäferhündin Lucca mit der PDSA Dickin Medal ausgezeichnet. Die Medaille der britischen Wohltätigkeits- und Tierschutzorganisation „People’s Dispensary for Sick Animals“ (PDSA), gestiftet 1943 von der Gründerin Maria Dickin, ist die weltweit höchste Auszeichnung für Tiere, die beim Militär dienten. Der Dickin-Tapferkeitsorden gilt als „tierisches“ Gegenstück zum Victoria Cross, der berühmten Kriegsauszeichnung für britische Soldaten. Lucca, eine Schäferhündin des U.S. Marine Corps, hatte sechs Jahre lang im Irak und in Afghanistan bei mehr als 400 Einsätzen Sprengfallen aufgestöbert und dadurch wohl Tausenden alliierten Soldaten das Leben gerettet.

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Kabul. Keine günstige Prognose zur Sicherheitslage am Hindukusch stellte am heutigen Sonntag (3. April) in Kabul Nicholas Haysom. Der Südafrikaner, seit 2014 Sondergesandter der Vereinten Nationen für Afghanistan, fürchtet eine massive Zunahme von terroristischen Aktivitäten im Land durch einheimische Aufständische und durch fremde Gruppierungen wie den sogenannten „Islamischen Staat“ (IS). Haysom sprach bei einem internationalen Treffen von Anti-Terror-Experten in der afghanischen Hauptstadt.

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