Rottweil/Oberndorf am Neckar. Die Turbulenzen um den Handfeuerwaffenhersteller Heckler & Koch halten unvermindert an. Vor allem die mittlerweile in der Öffentlichkeit ausgetragene Auseinandersetzung zwischen dem Finanzinvestor und Mehrheitseigner Andreas Heeschen und dem an dem deutschen Unternehmen beteiligten Großaktionär CDE (Compagnie de Développement de l’Eau), einer in Luxemburg ansässigen Finanzholding des französischen Investors Nicolas Walewski, sorgt für Negativschlagzeilen. Im Mittelpunkt des Konflikts zwischen Heeschen und der CDE beziehungsweise Walewski steht die Besetzung des Aufsichtsrates von Heckler & Koch. Aufsichtsratsvorsitzender ist der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat. Am vergangenen Donnerstag (19. Dezember) fand im Veranstaltungssaal des Rottweiler Restaurants „Badehaus“ eine außerordentliche Hauptversammlung statt.
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Düsseldorf/Bremen. Das Unternehmen Rheinmetall ermöglicht dank seiner Simulationstechnologie bereits seit einiger Zeit die Ausbildung des Bodenpersonals des neuen Marinehubschraubers NH90 NTH Sea Lion (NTH = Naval Transport Helicopter). Dazu hatte die Rheinmetall Electronics GmbH das sogenannte „Functional Cockpit“ als Bestandteil des Wartungs- und Instandhaltungstrainers für den NH90 NTH an die Truppe übergeben. Das „Functional Cockpit“ basiert auf der hauseigenen „Asterion“-Produktlinie von Rheinmetall.
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Fürstenfeldbruck. Zum 1. Januar 2020 wird Christoph Otten neuer Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH. Er ist dann zugleich verantwortlich für den ESG-Geschäftsbereich „Defence + Public Security“. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Jörg Ohlsen und Mihaela Seidl bildet er künftig die Führungsspitze der gesamten ESG-Gruppe, die im In- und Ausland mehr als 2000 Mitarbeiter beschäftigt.
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Koblenz/Linköping (Schweden). Die Bundeswehr verwendet seit Mitte der 1980er-Jahre das System „Ausbildungsgerät Duellsimulator“, kurz AGDUS, für die Direktsimulation von Gefechtsszenarien. AGDUS ist ein taktisches, laserbasiertes Waffentrainingssystem für die Ausbildung von Infanterie und Fahrzeugbesatzungen. Die Bundeswehr hat verschiedene Simulationssysteme – für Handwaffen, Panzerabwehrwaffen oder Kettenfahrzeuge wie den Schützenpanzer Marder und den Kampfpanzer Leopard 2. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beauftragte jetzt den schwedischen Rüstungskonzern Saab AB mit der Modernisierung der Bundeswehr-Fahrzeugsimulatoren AGDUS BT 46.
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Koblenz/Kongsberg (Norwegen)/Taufkirchen. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat das norwegische Unternehmen Kongsberg Defence & Aerospace AS damit beauftragt, die Bundeswehr mit zehn Systemen zur Drohnenabwehr zu beliefern. Diese Drohnenabwehrsysteme – Counter-Unmanned Aerial Systems, C-UAS – basieren auf der fernbedienbaren Kongsberg-Waffenstation Protector Remote Weapon Station (RWS). Der Gesamtauftragswert beträgt rund 24,7 Millionen Euro. Kongsberg hat den Zuschlag für den Auftrag im Rahmen eines internationalen Ausschreibungsverfahrens erhalten.
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