Bremen/Berlin. Die Instandsetzung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ wird sich aller Voraussicht nach um weitere fünf Monate hinausziehen. Laut einer Presseerklärung des Auftragnehmers, der Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, haben sich die Vertragspartner jetzt auf einen Projektabschluss „bis spätestens 31. Mai 2021“ geeinigt. Zuletzt hatte die Deutsche Marine mitgeteilt, das generalüberholte Segelschiff solle am 22. Dezember 2020 übergeben werden. Im Pressetext von Lürssen wird darauf hingewiesen, dass mittlerweile eine „umfassend neubewertete Leistungsbeschreibung mit entsprechend verbindlich formulierten Zielvorgaben und realistischem Zeithorizont“ erarbeitet worden sei. Auf deren Grundlage wolle man „in Kürze“ einen entsprechender Änderungsvertrag abschließen.
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Kiel/Mülheim an der Ruhr. Das Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) will in Kiel vermehrt Uboot-Bauteile im Additiven Verfahren herstellen lassen. Diese Fertigung mittels 3D-Druck habe entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlich produzierten Komponenten, so TKMS am gestrigen Donnerstag (27. Februar) in einer Pressemitteilung. Entsprechende Qualitäts- und Sicherheitszulassungen lägen bereits vor. Die benötigte Technik und Expertise – so heißt es in der Erklärung weiter – komme mit der Übernahme des in Mülheim an der Ruhr beheimateten 3D-Druckzentrums ThyssenKrupp TechCenter Additive Manufacturing an die Kieler Förde. Die Übernahme soll bis Juni 2020 abgeschlossen sein.
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Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall modernisiert jetzt als Partner der Helicopter Flight Training Systems GmbH (HFTS) im Team die Flugsimulatoren für die NH90-Hubschrauber der deutschen Heeresflieger. Ein entsprechender Auftrag ist Ende Dezember vergangenen Jahres erteilt worden. Laut Rheinmetall liegt der Auftragswert im unteren zweistelligen Millionenbereich. Der Gesamtauftrag für die HFTS umfasst weiterhin den Betrieb, den Service und die Wartung der Simulatoren mit einer vertraglich zugesicherten Verfügbarkeit von mindestens 98 Prozent bis zum Jahr 2027.
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Taufkirchen/Überlingen/Braunschweig. Die Firmen Hensoldt und Diehl Defence haben gemeinsam im Rahmen einer Studie den Demonstrator eines Sensorsystems zur Vermeidung von Kollisionen zwischen Luftfahrzeugen entwickelt. Erteilt worden war der Auftrag für die Studie vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten Hensoldt und Diehl schließlich im praktischen Einsatz nachweisen, dass ein derartiges Sensorsystem – bestehend aus einem Radar und einer Kamera – zuverlässig Objekte im Flugweg von Drohnen ausmachen kann. Das Erkennen solcher Situationen ist eine der Grundvoraussetzungen für den Einsatz unbemannter Fluggeräte im kontrollierten Luftraum.
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Flensburg/Regina (Kanada). Das kanadisch-britische Unternehmen NP Aerospace wird von der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG) am Projekt „Nutzungsdauerverlängerung für den Waffenträger Wiesel 1“ beteiligt. Wie aus einer Pressemitteilung von NP Aerospace hervorgeht, soll der weltweit tätige Hersteller von Panzerungstechnologie nun mit seiner leichten CAMAC-Lösung zur Modernisierung der Wiesel-Kettenfahrzeuge der Bundeswehr beitragen.
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