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Nachrichten


Donauwörth/Nordholz. Selten gab es eine Phase für unsere Marineflieger mit derartigen Umbrüchen. Fast jedes der Luftfahrzeuge wird modernisiert oder steht vor dem Generationenwechsel: Die Seefernaufklärer P-3C Orion sind mitten in der Generalüberholung, etwa zeitgleich laufen die ersten Hubschrauberdrohnen für die Korvetten der Klasse K130 zu, im Herbst soll der erste Marine-Mehrrollenhubschrauber Sea Lion an die Truppe ausgeliefert werden. Jetzt hat der NH90 Sea Lion die notwendigen Demonstrationsflüge für seine späteren Rollen – inklusive Such und Rettungsmissionen (SAR) – erfolgreich absolviert. Das gab das Unternehmen Airbus Helicopters am gestrigen Donnerstag (18. Juli) in einer Pressemitteilung bekannt.

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Ulm/Celle-Wietzenbruch. Die Modernisierung der Flugsicherung auf den deutschen Militärflugplätzen nähert sich ihrem Abschluss. Das Flugplatzüberwachungsradar ASR-S (Aerodrome Surveillance Radar-Selective) ersetzt nach und nach die älteren Radare, die bislang für die militärische Flugverkehrskontrolle im Einsatz waren. Bisher wurden 17 von insgesamt 20 ASR-S an die Bundeswehr übergeben, das erste am 11. November 2014 an das Taktische Luftwaffengeschwader 33 in Büchel.

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Toulouse, Marignane (Frankreich). Airbus Helicopters wird am 1. September ein neues Executive Committee ernennen. Dieser neue Geschäftsvorstand soll dem Unternehmen zufolge „die Vereinfachung der Organisationsstrukturen und die funktionsübergreifende Zusammenarbeit“ innerhalb des Geschäftsbereichs Airbus Helicopters vorantreiben. Der Mutterkonzern Airbus Group hat bereits seit dem 11. April ein neues Executive Committee. Geleitet wird dies von Guillaume Faury. Der 51-jährige Franzose übernahm den Chefposten des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns am 10. April von dem Deutschen von Thomas Enders. Das Executive Committee unterstützt als oberstes Führungsgremium den Vorstandsvorsitzenden (CEO) im Management des unternehmerischen Tagesgeschäfts.

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Bonn/München. Der Airbus-Konzern und die Beschaffungsagentur OCCAR haben einen Vertrag abgeschlossen, der die Unterstützungsleistungen für den Militärtransporter A400M regelt. Dieser neue Dienstleistungsvertrag „Global Support Step 2“ umfasst erstmals alle am A400M-Beschaffungsprogramm beteiligten Staaten. Zuvor galt das Supportpaket – „Step 1“ genannt – nur für Frankreich, Großbritannien und Spanien. Mit „Step 2“ kommen jetzt Belgien, Deutschland, Luxemburg und die Türkei hinzu. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2023.

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Aarhus (Dänemark)/Köln. Das deutsche Heer setzt auf die Software „SitaWare Headquarters“ von Systematic, um die Führungsfähigkeit seiner verlegefähigen Gefechtsstände zu verbessern. Dies teilte der dänische Hersteller in einer Presseerklärung am Dienstag vergangener Woche (2. Juli) mit. „SitaWare Headquarters“, eine zentrale Komponente der „SitaWare“-Suite von Systematic, wird bereits im Einsatzführungskommando der Bundeswehr genutzt. Die Software sei auch schon bei verschiedenen Vorhaben der Truppe getestet worden und habe dabei „die uneingeschränkte Eignung für das neue streitkräftegemeinsame Führungsinformationssystem der Bundeswehr unter Beweis“ stellen können, so das Unternehmen aus dem dänischen Aarhus.

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