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Nachrichten


Berlin/Bremen/Koblenz. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des börsennotierten Hochtechnologie-Konzerns OHB SE, entwickelt und realisiert nach SAR-Lupe mit SARah auch das zweite satellitengestützte Radar-Aufklärungssystem für die Bundeswehr. Kürzlich unterzeichneten Vertreter von OHB im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) einen Änderungsvertrag für das SARah-Beschaffungsprojekt. Wie der Bremer Auftragnehmer am gestrigen Mittwoch (7. August) in einer Pressemitteilung erklärte, will man mit den Modifizierungen auf die aktuellen Bedrohungen im Bereich der IT-Sicherheit und Satellitenkommunikation reagieren und für eine erhöhte Cybersicherheit im Gesamtsystem sorgen. Der Änderungsvertrag erstreckt sich OHB zufolge auch auf die Betriebsphase.

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Taufkirchen. Das Elektronikunternehmen Hensoldt, einer der Marktführer auf dem Gebiet militärischer und ziviler Sensorlösungen, rüstet derzeit das zweite Los der deutschen Korvetten K130 mit dem Schiffsradar TRS-4D Rotator und dem Freund-Feind-Erkennungssystem MSSR 2000 ID aus. Wie Hensoldt am Donnerstag (1. August) in einer Presse-Info mitteilte, konnte nun – ein halbes Jahr nach Auftragserteilung – bereits die Werksabnahme des zweiten Systems durch das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr erfolgen.

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Rostock/Nordholz. Die deutsche Marine hat sich festgelegt: der Nachfolger des in die Jahre gekommenen Mehrzweckhubschraubers Sea Lynx Mk.88A, der voraussichtlich ab 2025 außer Dienst gestellt wird, kommt von Airbus Helicopters und heißt NH90. Wie das in Rostock beheimatete Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft am Mittwoch (31. Juli) in einem Onlinebeitrag schrieb, soll der NH90 NATO Frigate Helicopter in der deutschen Version bald den Sea Lynx als Bordhubschrauber unserer Marine ablösen. Diese Entscheidung werde für „einen reibungslosen Übergang und Synergien im späteren Betrieb“ sorgen, hieß es im Pressetext weiter.

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Berlin/Koblenz/München. Am 26. Juni hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner 40. Sitzung die Freigabe für das Leistungspaket „System Panzergrenadier“ erteilt. Mit dem System sollen die deutschen Kräfte ausgerüstet werden, die im Jahr 2023 im Rahmen der NATO-Verpflichtung „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF 2023) die Schnelle Eingreiftruppe des Bündnisses anführen werden. Die für die Beschaffung erforderlichen Verträge wurden inzwischen unterzeichnet. Der Technologiekonzern Rohde & Schwarz, der seinen Firmensitz in München hat, ist demnach verantwortlich für die interoperable Verbindung zwischen Schützenpanzer Puma und modularer Kampfausstattung „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES). Die durchgehende digitale Führungsfunkanbindung „auf der ersten Meile“ will Rohde & Schwarz mit seiner offenen SDR-Technologie (SDR = Software Defined Radio) sicherstellen. Die Systemlösung trägt den Namen „Soveron“ …

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Berlin/Koblenz/Düsseldorf. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) vergab am 11. Juli an den Konzern Rheinmetall Rüstungsaufträge rund um den Schützenpanzer Puma in einem Gesamtwert von etwa einer halben Milliarde Euro brutto. Dies gab die Rheinmetall Group am heutigen Montag (22. Juli) in einer Pressemitteilung bekannt. Die Aufträge haben mit Deutschlands NATO-Verpflichtung „Very High Readiness Joint Task Force“ im Jahr 2023 (VJTF 2023) zu tun. Konkret geht es um das Projekt „System Panzergrenadier VJTF 2023“. Rheinmetall übernimmt bei der modernen Ausstattung des VJTF-Anteils der Bundeswehr im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft eine führende Rolle. Die Arbeiten haben bereits begonnen und sollen bis zum Ende der VJTF-Bereitschaftsphase im Jahr 2024 fortgeführt werden.

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