Bonn/Berlin. Im Mai endet die Amtszeit von Hans-Peter Bartels als Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages. Der Verteidigungsexperte der SPD war am 18. Dezember 2014 zum Wehrbeauftragten gewählt, am 20. Mai 2015 ernannt und am 21. Mai 2015 vereidigt worden. Bartels würde sich gerne noch einmal fünf Jahre für die Belange der Soldaten einsetzen. Dies sagte er jetzt in einem Interview mit der WELT AM SONNTAG. Die Wiederwahl eines Amtsinhabers ist möglich, liegt aber lange zurück. Dies gelang bisher lediglich Karl Wilhelm Berkhan. Berkhan, ebenfalls Sozialdemokrat, fungierte insgesamt zehn Jahre als „Anwalt der Soldaten“ – vom 19. März 1975 bis zum 19. März 1985. Zum zweiten Mal gewählt worden war er am 17. Januar 1980.
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Düsseldorf/Berlin/Meppen. Bei der Bekämpfung von Waldbränden haben 2019 doppelt so viele Bundeswehrsoldaten der Feuerwehr geholfen wie im Vorjahr – fast alle Einsätze fanden im Osten Deutschlands statt. Im laufenden Jahr wurden 712 Soldaten bei Löscharbeiten eingesetzt, der Großteil davon bei Feuern in Mecklenburg-Vorpommern (546). 2018 waren 312 Soldaten zum Einsatz gekommen, darunter 260 in Brandenburg. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.
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Garching. Die Bundeswehr-Liegenschaft „Garching-Hochbrück“ im Norden Münchens trägt seit dem 6. November 2019 den Namen „Christoph-Probst-Kaserne“. Der Standort ist die Heimat des Zentralen Instituts des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Die Soldaten und Zivilbediensteten hatten sich 2016 in einer Abstimmung mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Liegenschaft nach dem Widerstandskämpfer und Mitglied der „Weißen Rose“ zu benennen.
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Berlin/Osnabrück. Am kommenden Samstag (9. November) jährt sich die Öffnung der Berliner Mauer zum 30. Mal. Anlässlich des historischen Jubiläums finden in der Hauptstadt zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Die Festivalwoche steht unter dem offiziellen Motto „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“. Dem Mauerfall und damit auch dem Ende des Kalten Krieges ist es ebenfalls zu verdanken, dass es heute das „Nationale Naturerbe“ gibt – eine Initiative des Bundes, bei der die Regierung bisher rund 156.000 Hektar vor allem ehemaliger militärischer Übungsflächen in West und Ost zu Naturschutzzwecken an Bundesländer, Verbände oder Stiftungen übertragen hat.
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München/Hamburg. Im Mai 2018 war es die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, die sich über eine hervorragende Platzierung in Deutschlands größtem Hochschulranking, der Bewertung durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), freuen durfte. Diesmal gehen die Lorbeeren ins oberbayerische Neubiberg. Die hier beheimatete Universität der Bundeswehr München erzielt im CHE-Hochschulranking, welches jetzt im neuen ZEIT-Studienführer veröffentlicht wurde, mit dem Masterstudium „Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften“ einen ersten Platz.
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