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Nachrichten


Rostock/Adenes (Norwegen). Die deutsche Marine führt seit dem 18. April im Bereich des Andøya Test Centers in Norwegen ein Flugkörperschießen durch. An der zwölftägigen Gefechtsübung im Seegebiet vor Andenes, der nördlichsten Ortschaft auf der Inselgruppe der Vesterålen, beteiligen sich drei Schiffe. Teilnehmende Einheiten sind die Fregatte „Sachsen“ (Klasse F124), die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ (Klasse F123) und die Korvette „Oldenburg“ (Klasse K130). Hinzu kommen ein Seefernaufklärer P3C-Orion und zwei Hubschrauber des Typs Sea Lynx Mk.88A von der „Sachsen“. Der Einsatz endet am kommenden Freitag (29. April).

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Bonn/Berlin. Diesmal traf es besonders die Bundeswehr – gleich drei Mal kritisierten die Experten des Bundesrechnungshofes in ihren am 20. April veröffentlichten „Bemerkungen zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes“ heftig das Militär. So rügten die Prüfer, dass in Koblenz eine „entbehrliche, teure und konzeptionslose“ wehrtechnische Studiensammlung betrieben wird. Anstoß nahmen sie auch daran, dass die Bundeswehr ein eigens aufgebautes IT-System beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen „nicht konsequent und zudem fehlerhaft“ nutzt. Und bei der Hauptbewaffnung der fünf Korvetten der „Braunschweig“-Klasse (K130), 30 Lenkflugkörper des Typs RBS15 Mk3, soll die Bundeswehr ebenfalls Steuergelder verschwendet haben. Der Bundesrechnungshof wirft den Verantwortlichen vor, bei diesem Rüstungsauftrag „den vollen Kaufpreis von 60 Millionen Euro“ gezahlt zu haben, „ohne die Einsatzfähigkeit der Lenkflugkörper vorher ausreichend zu prüfen“.

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Berlin/Königswinter. Das Bundeskriminalamt hat Presseberichten zufolge mittlerweile mehr als 800 Islamisten registriert, die in den vergangenen Jahren von Deutschland nach Syrien oder in den Irak ausgereist sind und sich dort Terrorgruppierungen wie dem sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) oder der al-Nusra-Front angeschlossen haben. Abgeordnete der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wollten vor Kurzem von der Bundesregierung wissen, welche Erkenntnisse die Sicherheitsbehörden im letzten Jahr über die Ausreise gewaltbereiter Dschihadisten gewinnen konnten.

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Rostock-Warnemünde. „This is how I show my love …“ – in der Ferne kündigte eine gleichförmige Melodie an, dass nun in wenigen Augenblicken eine lange Mission zu Ende gehen wird. „La la la la la, oh …“ – mit ihrem Einlauflied „Sail“ von der amerikanischen Rockband „Awolnation“ näherte sich am Montag dieser Woche die Besatzung des Flugkörperschnellbootes „Hyäne“ dem Heimatstützpunkt Warnemünde. Auf der Pier warteten Angehörige und Freunde der Marinesoldaten. Und der Inspekteur der Teilstreitkraft, denn es war ein denkwürdiger Tag. Vizeadmiral Andreas Krause brachte es auf den Punkt: „Mit dem Festmachen der Leinen endet jetzt eine Ära.“ Letztmalig kehrte an diesem 18. April 2016 ein deutsches Schnellboot aus einem Auslandseinsatz zurück. Am 16. November dieses Jahres sollen die letzten vier verbliebenen Boote der „Gepard“-Klasse – S73 „Hermelin“, S75 „Zobel“, S76 „Frettchen“ und S80 „Hyäne“ – außer Dienst gestellt werden.

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Berchtesgaden. Sie ist stilisierte Autobiografie, ideologisches Programm, Parteigeschichte, Hetzschrift und Anleitung zur Erringung der Macht in einem. „Mein Kampf“ ist die wichtigste politische Schrift Adolf Hitlers. Er schrieb sie in den Jahren 1924 bis 1926, die zwei Bände gelten als Grundlage seiner Rassen- und Eroberungspolitik. 70 Jahre lang war die Veröffentlichung des Machwerks in Deutschland verboten. Der Freistaat Bayern, der die Urheberrechte innehatte, verweigerte einen Neudruck. Im Dezember 2015 endeten die Urheberrechte, im Januar 2016 erschien eine kommentierte Ausgabe.

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