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Nachrichten


Berlin. Beginnen wir heute einmal mit Militärgeschichte: Am 17. März 1813 hatte sich erstmals ein König von Preußen direkt an sein Volk gewandt, um es zur Unterstützung in einem militärischen Konflikt aufzurufen. Bereits am 10. März, am Geburtstag seiner verstorbenen Gemahlin Luise, hatte dieser Monarch, Friedrich Wilhelm III., mit dem Eisernen Kreuz eine ganz besondere Auszeichnung gestiftet. Dieses Eiserne Kreuz sollte jedem Soldaten und Bürger verliehen werden, der sich in besonderer Weise im militärischen Einsatz und um den Staat verdient gemacht hatte. Heute ist das Eiserne Kreuz das unverwechselbare Markenzeichen der Bundeswehr. Die katholische Friedensbewegung Pax Christi will es nun abschaffen.

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Berlin. Wie der Tagesspiegel in seiner Sonntagsausgabe (3. Juni) berichtet, wird das Verteidigungsministerium wohl demnächst sogenannte Big-Data-Software beschaffen lassen. Auf Anfrage der Berliner Zeitung erklärte das Ministerium, man teste derzeit „im Rahmen von Pilotprojekten SAP Analytics sowie IBM Watson“. Mit der Big-Data-Analyselösung des deutschen Softwareherstellers SAP sollen frühzeitig mögliche Ausstattungs- und Versorgungsprobleme bei der Bundeswehr identifiziert werden. Mit dem Computerprogramm Watson des US-Unternehmens IBM sollen vor allem potenzielle Krisen noch weit vor ihrem Frühstadium ausgemacht werden.

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Brüssel. Die NATO-Agentur für Kommunikations- und Informationssysteme – NATO Communications and Information Agency, kurz NCI Agency – hat vor Kurzem das Unternehmen Airbus mit der Realisierung der ersten Phase des neuen Kommunikations-Infrastrukturprojektes beauftragt. Der Auftragswert beträgt laut einer Airbus-Pressemitteilung rund 40 Millionen Euro. Der Auftrag beinhaltet auch eine Option für weitere zukünftige Projektanteile im Gesamtwert von 50 Millionen Euro.

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Stadtallendorf/Berlin. Fast auf den Tag genau vor sieben Jahren, am 25. Mai 2011, fiel Hauptmann Markus Matthes im Einsatz in Afghanistan. Unter seinem Transportpanzer Fuchs detonierte während einer Patrouillenfahrt ein Sprengsatz. Die Explosion in der Nähe von Kunduz im Norden des Landes riss den Heeresoffizier drei Tage vor seinem 34. Geburtstag in den Tod. Die Eltern von Markus Matthes verloren an diesem Mittwoch ihr einziges Kind. Nun wurde zum ersten Mal in Deutschland eine öffentliche Straße nach einem im Auslandseinsatz gefallenen Bundeswehrsoldaten benannt – im hessischen Stadtallendorf gibt es seit gestern (25. Mai) die „Hauptmann-Matthes-Straße“.

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Berlin/Warschau. Die Parlamentarische Versammlung der NATO – das 1955 gegründete Diskussionsforum der Allianz – ist zur Frühjahrstagung in Polens Hauptstadt Warschau zusammengekommen. Im Fokus der Beratungen der Parlamentarier aus den 29 NATO-Mitgliedsländern stehen unter anderem Fragen zum Umgang mit hybriden Bedrohungen, zur Rolle Russlands bei der Einflussnahme auf Wahlen und Referenden innerhalb des Bündnisses, zur Lage in Afghanistan sowie zu den Herausforderungen der Energiesicherheit. Die sicherheits- und verteidigungspolitische Veranstaltung, die am heutigen Freitag begonnen hat, dauert bis zum 28. Mai.

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