Taufkirchen. Der im oberbayerischen Taufkirchen ansässige Sensorspezialist Hensoldt stellt mit einem neuen multifunktionalen Infrarot-Erkennungssystem seine neueste Entwicklung im Bereich der Aufklärungs- und Selbstverteidigungs-Sensorik vor.
Taufkirchen. Der im oberbayerischen Taufkirchen ansässige Sensorspezialist Hensoldt stellt mit einem neuen multifunktionalen Infrarot-Erkennungssystem seine neueste Entwicklung im Bereich der Aufklärungs- und Selbstverteidigungs-Sensorik vor.
Berlin/Luxemburg. Die in Luxemburg ansässige Europäische Investitionsbank (EIB) will künftig bis zu sechs Milliarden Euro pro Jahr an Finanzierungsmitteln für Investitionen im Bereich der Sicherheit und Verteidigung bereitstellen. Darüber informierte jetzt der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Die Bereitstellung der Gelder soll im Rahmen der Strategischen Europäischen Sicherheitsinitiative (SESI) erfolgen.
München/Oberding/Gilching. Den westlichen Alliierten fehlen nach Einschätzung von Fachleuten massenhaft autonome unbemannte Systeme, um die Streitkräfte in einem sich rasch verändernden technologischen Umfeld zu unterstützen. Besonders der Ukrainekrieg hat dies verdeutlicht. In Oberding, einer kleinen Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding, sitzt ein vier Jahre junges Start-up, das helfen könnte, die Fähigkeitslücke zu füllen. Die Rede ist von ARX Robotics, 2021 von einer Gruppe ehemaliger und aktiver Bundeswehrsoldaten in München gegründet, um im Bereich der militärisch und auch kommerziell nutzbaren Robotik in Deutschland und Europa neue Wege zu gehen. Das Gründerteam – bestehend aus Marc Wietfeld, Stefan Röbel und Maximilian Wied – vereint nach eigener Aussage „jahrelanges militärisches Know-how, technisches Können und unternehmerische Erfahrung“.
Bonn/Osnabrück/Hamburg. Der Reservistenverband fordert die Aufstockung der aktiven militärischen Reserve in Deutschland auf mehr als eine halbe Million Mann. Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) sagte jetzt Verbandschef Patrick Sensburg: „Wir brauchen eindeutig mehr Reservisten.“ Erforderlich sei, dass Deutschland etwa dreimal so viele einsatzfähige Reservisten habe wie aktuelle Soldaten, so Sensburg. Bei der derzeitigen Größe der Bundeswehr (mehr als 181.000 Männer und Frauen in Uniform) liefe das auf etwa 540.000 Reservisten hinaus.
Berlin/Évreux (Frankreich)/Wunstorf. Die Deutsche Luftwaffe hat ihren humanitären Einsatz zur Unterstützung der notleidenden Menschen im Gazastreifen beendet. Am Donnerstag (30. Mai) ist zum letzten Mal ein deutsches Transportflugzeug A400M von Jordanien aus gestartet, um Versorgungsgüter über dem Kriegsgebiet per Fallschirm abzusetzen. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte das Vorhaben am 13. März offiziell vorgestellt. Dazu hatte er erklärt: „Den Menschen in Gaza fehlt es am Nötigsten. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass sie Zugang zu Nahrung und Medikamenten bekommen.“ Und: „Zur Wahrheit gehört: Der Abwurf ist nicht ungefährlich; die dafür vorgesehenen Crews sind aber für entsprechende Verfahren ausgebildet und sehr erfahren.“