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Nachrichten


Düsseldorf/Gardelegen-Letzlingen. Der Rheinmetall-Rüstungskonzern hat vor Kurzem mit dem unbemannten Luftfahrzeugsystem LUNA NG erfolgreich an einem Test der Bundeswehr im Gefechtsübungszentrum Heer auf dem Truppenübungsplatz Altmark teilgenommen. Das Zentrum ist die zentrale Ausbildungseinrichtung des Deutschen Heeres zur Einsatzausbildung und truppengattungsgebundenen Ausbildung. Erprobt wurde dort der sogenannte Aufklärungs- und Wirkverbund HUSAR.

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Arnsberg/Koblenz. Die Bundeswehr erhält bis Ende 2024 insgesamt 145 Mikro-Aufklärungsdrohnen für den Ortsbereich – kurz MIKADO – zur bildgebenden Aufklärung bei Tag und Nacht. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) schloss einen entsprechenden Vertrag mit der im nordrhein-westfälischen Arnsberg ansässigen Firma AirRobot GmbH & Co KG. In einer Pressemitteilung des BAAINBw heißt es dazu: „Die Bundeswehr ergänzt mit der Beschaffung ihr Portfolio um ein weltweit einsatzbereites System, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.“

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Weilheim/Penzberg/Koblenz/Haifa (Israel). Das bayerische Wehrtechnikunternehmen EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.‐Ing. Hartmut Euer mbH – kurz EMT (ursprünglich für „Elektro-Mechanische Technologien GmbH“) – ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Hightech-Firma, die die Bundeswehr seit Jahren mit unbewaffneten Aufklärungsdrohnen beliefert, hat Ende vergangenen Jahres beim Amtsgericht Weilheim ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, um sich sanieren zu können.

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Mazar-e Sharif (Afghanistan)/Berlin/Koblenz. Die Bundeswehr hat am 16. November eine ihrer unbewaffneten Drohnen des Typs Heron 1, die in Afghanistan und Mali im Aufklärungseinsatz sind, verloren. Das unbemannte Luftfahrzeugsystem (Unmanned Aircraft System, UAS) musste etwa 20 Minuten vor der Rückkehr zum Camp Marmal bei Mazar-e Sharif notgelandet werden. Der General Flugsicherheit der Bundeswehr, Oberst Andreas Korb, leitete nach dem Unfall eine Untersuchung ein. Bereits am 8. November 2013 war ein UAS Heron 1 ebenfalls nahe von Mazar-e Sharif abgestürzt. Wie die Bundeswehr damals erklärte, hatte es „ein Verbindungsproblem zwischen der Drohne und der Bodenstation“ gegeben. Das Fluggerät war gegen einen Berg geflogen und zerschellt. Zwei weitere Heron-1-Verluste verzeichnete die Bundeswehr am 17. März 2010 und am 19. Dezember 2010.

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Berlin. Seit 2014 wird in Deutschland leidenschaftlich und kontrovers über die Beschaffung und den Einsatz von bewaffneten Drohnen durch die Bundeswehr diskutiert. Laut Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD aus dem Jahr 2018 soll das Parlament über die Beschaffung der Bewaffnung erst nach „ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung“ entscheiden. Am 5. Oktober nun wird der Verteidigungsausschuss eine öffentliche Anhörung zum Themenkomplex „Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen“ durchführen.

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