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Nachrichten


Fürstenfeldbruck/Penzberg. Die beiden bayerischen Wehrtechnikunternehmen ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH sowie EMT Ingenieurgesellschaft Dipl.‐Ing. Hartmut Euer mbH wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich der taktischen Drohnen verstärken. Wie die beiden Kooperationspartner am Montag (1. Oktober) in einem gemeinsamen Pressetext erklärten, sollen nun „sich ergänzende Portfolios und Kapazitäten von ESG und EMT im Rahmen konkreter Projekte“ so gebündelt werden, dass dadurch „gleichsam die Fähigkeiten eines nationalen Systemhauses für taktische UAS“ (UAS: Unmanned Aircraft System/unbemanntes Luftfahrzeugsystem) abgebildet werden.

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Berlin/Gao (Mali). Die Friedensmission der Vereinten Nationen (VN) in Mali gilt als besonders gefährlich. Seit Juli 2013 bis einschließlich 31. Mai dieses Jahres starben im Rahmen der Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission) – kurz MINUSMA – 68 Blauhelme durch Sprengsätze oder Terrorangriffe. Der Weltsicherheitsrat hat darauf reagiert. Am 29. Juni stimmte das VN-Gremium einer Verlängerung von MINUSMA bis zum 30. Juni 2017 zu, gleichzeitig befürwortete es die Entsendung weiterer Soldaten und Polizisten. Die Bundeswehr engagiert sich in dem westafrikanischen Land bei MINUSMA und bei der EU-geführten Ausbildungsmission EUTM (European Union Training Mission) Mali. Aufklärungsdrohnen des Typs Heron 1 sollen demnächst die Truppe besser schützen. Die Grünen rückten auch die Beschaffung von Fesselballons, die mit Kameras bestückt sind, auf die Tagesordnung. Einen Schreckmoment erlebte die Bundeswehr am gestrigen Mittwoch (6. Juli): Nördlich von Gao wurden deutsche Soldaten mit Handwaffen angegriffen – es gab allerdings keine Personen- und Sachschäden. Es war dies das erste Mal, dass deutsche MINUSMA-Angehörige unter Beschuss gerieten. Mehr zu diesem Zwischenfall am Ende unseres Beitrags …

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