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Nachrichten


Washington (USA)/Bagram (Afghanistan)/Berlin. Die Spekulationen haben ein Ende, die Zeitachse ist ausgebracht, die Rahmenbedingungen für die Verbündeten sind gesetzt. Am 27. Mai trat US-Präsident Barack Obama im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington vor die Presse und nannte seine weiteren Pläne für Afghanistan. Nach Ende des NATO-geführten Kampfeinsatzes am 31. Dezember 2014 sollen nur noch 9800 US-Soldaten im Land verbleiben – zur Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte und zur Unterstützung von Anti-Terror-Operationen gegen „Reste von al-Qaida“. Ende 2015 soll die amerikanische Präsenz in Afghanistan dann lediglich noch rund 5000 Kräfte umfassen, stationiert in Bagram Air Base und in Kabul. Ende 2016 schließlich sollen die US-Truppen Afghanistan komplett verlassen haben – bis auf wenige Soldaten zum Schutz der amerikanischen Botschaft in der Hauptstadt. Zwei Tage vor dieser Ankündigung, am 25. Mai, hatte Obama überraschend die Militärbasis Bagram nahe Kabul besucht.

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Bonn. Bombenanschläge, Entführungen, tagtägliche Gewalt und schlimme Drohungen – die Schlagzeilen zu Terroranschlägen in Afrika reißen nicht ab. Am meisten Aufsehen erregt zurzeit die Entführung von mehr als 220 Mädchen durch die islamistische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria. Die Schülerinnen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren waren Mitte April in Chibok im Nordosten des Landes von den Sektenmitgliedern verschleppt worden.

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Paderborn. Alljährlich präsentieren die Frauen und Männer des Militärmusikdienstes unserer Streitkräfte in einer anderen deutschen Stadt die „Woche der Militärmusik“. 2014 war das nordrhein-westfälische Paderborn Ausrichterin der Konzertreihe. Im Zeitraum 12. bis 16. Mai gastierten hier vier Musikkorps der Bundeswehr und lieferten eindrucksvolle Nachweise ihres Könnens. Das Repertoire reichte dabei von der Klassik bis zur Moderne, von der romantischen Ouvertüre über Musicalklänge und Filmmusik bis hin zum Big-Band-Sound und Rock und Pop.

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Stuttgart/Berlin. Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Auch in diesem Jahr soll in der Ukraine wieder die multinationale Übung „Rapid Trident“ stattfinden, aufgrund der Sicherheitslage jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt. Dies teilte jetzt ein Sprecher des Europäischen Oberkommandos der Vereinigten Staaten (United States European Command, USEUCOM) in Stuttgart mit. Ursprünglich war „Rapid Trident 2014“ für Juli geplant. Wann die Übung genau abgehalten wird und welche Nationen dann daran teilnehmen werden, muss nun abgewartet werden. Die Planungen gingen weiter, erklärte ein USEUCOM-Sprecher.

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Berlin. Der Technologiekonzern Thales Deutschland bündelt in der Hauptstadt seine industrielle und politische Präsenz. Das bisherige Bahntechnologie- und Testzentrum von Thales in Berlin-Mariendorf und das Hauptstadtbüro des Unternehmens am Gendarmenmarkt bezogen zum Jahreswechsel gemeinsam das geschichtsträchtige Mosse-Zentrum in der Schützenstraße in Berlin-Mitte. Am 29. April wurde der neue Standort nun feierlich eröffnet. Gekommen waren zu diesem Termin auch Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung im Senat von Berlin, und Peter Obermark, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung von Thales Deutschland.

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